Schuhhändler aus Schweinfurt

Axel Schöll: „Ich bin nach wie vor wütend“

Axel Schöll, Schuhhändler aus Schweinfurt. (Foto: Johannes Bräutigam)
Axel Schöll, Schuhhändler aus Schweinfurt. (Foto: Johannes Bräutigam)

Am 24. Februar diskutierte der Schweinfurter Schuhhändler Axel Schöll im TV mit dem bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder. Wie geht es dem Unternehmer mit den neuen Corona-Regeln? schuhkurier fragte nach.

schuhkurier: Herr Schöll, wie gehen Sie mit den neuen Entscheidungen des Corona-Gipfels um? Was können Sie umsetzen?

Axel Schöll: Ich bin nach wie vor wütend und irritiert ob der Willkür der Entscheidungen. Warum ist jetzt seit 08. März ein Buchladen relevanter als ein Schuhladen? Söder und Konsorten können abdanken... Schweinfurt ist seit Sonntag auch über einer Inzidenz von 50 und daher bieten wir – leider - auch Terminshopping an! wir vergeben Termine, auch spontan, wenn die Leute vor der Tür stehen. Es rufen aber auch einige an. Ich bin nach wie vor der Meinung: viel zu viel Humbuk und Bürokratie! Im Supermarkt laufen ja auch Menschenmassen herum - ohne Beachtung der Inzidenz.

Welches Feedback bekommen Sie von den Kunden und Kundinnen? Sind diese dankbar und froh über die Möglichkeit shoppen zu gehen?   

Die Kunden freuen sich, dass wir wieder auf haben und füllen ein Kontaktformular zur eventuellen Nachverfolgung gerne aus. Sie schimpfen aber auch über die Politik. Zu Beginn der Woche ging noch Winterware wegen des Wetters. Die Frequenz in den Innenstädten ist aber noch überschaubar.
 

Die News zur TV-Diskussion des Bayerischen Rundfunks lesen Sie hier

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Petra Steinke / 11.03.2021 - 08:36 Uhr

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