„Schwierige Situation“

Baden-Württemberg: Schuh- und Modehandel muss wohl warten

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Foto: Dennis Williamson)
Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Foto: Dennis Williamson)

Nachdem Ministerpräsident Kretschmann zuletzt eine Öffnung des Einzelhandels gegebenenfalls noch vor dem 7. März in Aussicht gestellt hatte, äußerte er sich am 23. Februar deutlich zurückhaltender.

Zwar soll es ab 1. März weitere Lockerungen geben, diese betreffen aber neben den bereits angekündigten Öffnungen der Friseure zunächst Gärtnereien, Gartenmärkte und Blumenläden. Kretschmann begründete diesen Schritt damit, dass viele Blumenläden auch im Freien verkaufen können. Zudem hätten die Unternehmen verderbliche Ware; eine weitere Schließung „wäre sehr hart für die“, so Kretschmann.

Weitere Lockerungen sind offenbar aktuell nicht vorgesehen. Man sei in einer schwierigen Situation, so der baden-württembergische Ministerpräsident. Die Virus-Varianten würden wahrscheinlich ab Mitte März dominieren. Man könne agesichts dessen nur stückweise vorgehen. Eine weitere Öffnung des Handels sei nur möglich, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz stabil unter 35 liege. Gleichwohl könnte Einkaufen nach Terminvergabe, eine Perspektive sein. Dieses Konzept ist in Rheinland-Pfalz geplant.

 
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Petra Steinke / 23.02.2021 - 18:49 Uhr

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