„Bedarf an Kleidung kann täglich eintreten“

Bayern: Gericht kippt 2G im Bekleidungshandel

Die Fashionbranche leidet unter der Corona-Krise. (Foto: Unsplash/Arturo Rey)
Die Fashionbranche leidet unter der Corona-Krise. (Foto: Unsplash/Arturo Rey)

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat am 29. Dezember entschieden, dass Bekleidungsgeschäfte in dem Bundesland ebenso wie Buchläden oder Blumengeschäfte zur „Deckung des täglichen Bedarfs“ dienen. Damit ist der Zutritt für alle Menschen – ungeachtet ihres Impfstatus – gestattet. 

Seit Anfang Dezember gilt die 2G-Regel im bayerischen Einzelhandel, wonach das Betreten von Geschäften des nicht täglichen Bedarfs nur für Geimpfte und Genesene erlaubt ist. Ausnahmen gelten laut Corona-Schutzverordnung unter anderem für Schuhgeschäfte, Buch- und Blumenläden. Nun entschied der Verwaltungsgerichtshof, dass die Bedeutung von Bekleidungsläden nicht hinter diesen zurücktrete und „der Bedarf an Kleidung täglich eintreten könne.“
Damit lehnte der Verwaltungsgerichtshof den Eilantrag eines Bekleidungsunternehmers gegen die 2G-Regel als unzulässig ab, weil Bekleidungsgeschäfte ohnehin nicht unter diese Beschränkung fielen. Die Entscheidung ist rechtskräftig.  

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Petra Steinke / 29.12.2021 - 18:18 Uhr

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