Stellungnahme des Gesundheitsministeriums

Bayern lehnt Bändchen ab

Aktuell wird über Modelle zur Kontrolle des 2G-Status mithilfe von Bändchen diskutiert. Zumindest in Bayern ist diese Alternative laut Gesundheitsministerium nicht zulässig. (Foto: Redaktion)
Aktuell wird über Modelle zur Kontrolle des 2G-Status mithilfe von Bändchen diskutiert. Zumindest in Bayern ist diese Alternative laut Gesundheitsministerium nicht zulässig. (Foto: Redaktion)

Das Bayerische Gesundheitsministerium reagiert auf aktuelle Diskussionen über eine „Bändchenlösung“ zur 2G-Kontrolle. Diese sei mit der aktuellen Rechtssprechung nicht vereinbar.

In einer Stellungnahme des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege an die Kreisverwaltungsbehörden, die durch den Handelsverband Bayern veröffentlicht wurde, wird die Einführung einer Bändchenlösung unter der aktuellen Rechtslage für nicht zulässig erklärt. Aktuell werden Modelle diskutiert, nach denen Geimpfte oder Genesene nach einer 2G-Kontrolle ein Bändchen um das Handgelenk umgelegt bekommen können, mit dem sie an diesem Tag alle Läden ohne weitere Kontrolle von Zertifikat und Personalausweis betreten können. Es sei laut Stellungnahme nicht nachweisbar, ob tatsächlich jede Person mit einem Bändchen auf den Impfstatus beziehungsweise Genesenenstatus kontrolliert wurde, oder ob das Bändchen nicht aus einer anderen Quelle stammt oder nach einer Täuschung vergeben wurde. Laut aktuellem Recht sei es daher zwingend erforderlich, dass jede Person in jedem Geschäft auf den Impf- oder Genesenenstatus kontrolliert wird.

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Christopher Mastalerz / 13.12.2021 - 15:31 Uhr

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