Corona-Krise

Bayern verschärft Corona-Regeln

Marienplatz in München. (Foto: Unsplash)
Marienplatz in München. (Foto: Unsplash)

Bayern geht in einen erneuten Lockdown light. Das Bundesland schließt alle Clubs und Bars. Der Handel bleibt von den neuen Regelungen weitgehend ausgenommen. 

Bayern reagiert auf die steigenden Inzidenzen. Ab dem 24. November müssen alle Clubs, Bars und Diskotheken in dem Bundesland schließen. Weihnachtsmärkte können nicht stattfinden. Für Restaurant gilts eine Sperrstunde um 22 Uhr. Außerdem wird die 2G-Regel verschärft. Kultur- und Sportveranstaltungen werden nur noch unter 2G+ Bedingungen erlaubt. Der Einzelhandel bleibt von 2G ausgeschlossen. Es müsse dort vorgegangen werden, wo es die meisten Ansteckungen gebe, sagte Ministerpräsident Markus Söder. Für den Handel gilt künftig jedoch eine Beschränkung auf eine Person pro 10 qm. „Das Corona-Drama geht weiter“, so der CSU-Politiker. 

Bayern erlässt zudem eine Hotspot-Regelung für Landkreise und kreisfreie Städte mit einer 7-Tage-Inzidenz von über 1.000. Dann sind Freizeit-, Sport- oder Kulturveranstaltungen generell nicht mehr erlaubt. Zudem werden die Gastronomie, körpernahe Dienstleistungen, Beherbergungsstätten sowie Sport- und Kulturstätten geschlossen. Hochschulen dürfen ihre Vorlesungen und Seminare nur noch in digitaler Form anbieten. Für den Handel gilt dann eine Beschränkung auf eine Person pro 20 qm.

Die Lockdownmaßnahmen sollen bis Mitte Dezember gelten. Die Sieben-Tages-Inzidenz in Bayern lag am 19. November bei 625,3.

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Helge Neumann / 19.11.2021 - 14:05 Uhr

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