„Brauchen Klarheit, was erlaubt wird“

Brandboxx Salzburg will ab Juli Orderplattformen ermöglichen

Das Ordercenter Brandboxx Salzburg (Foto: Brandboxx Salzburg)
Das Ordercenter Brandboxx Salzburg (Foto: Brandboxx Salzburg)

Am 20. Juli soll eine erste B2B-Orderplattform in der Brandboxx starten und bis September weitere Termine für Mode, Dessous und Schuhe folgen. Die Betreiber des Ordercenters fordern Planungssicherheit.

„Wir stehen drei Monate vor dem Beginn der Ordersaison und brauchen jetzt Klarheit, was und in welchem Umfang erlaubt sein wird“, sagt Markus Oberhamberger, Geschäftsführer der Brandboxx. „Ordern in den Showrooms wird auch im Sommer 2021 möglich sein, aber zur Order auf der freien Fläche gibt es weiterhin noch keine Bereitschaft, die Gegebenheiten in Bergheim im Detail zu betrachten“, so der Manager des Großhandelszentrums.
Im Unterschied zu den fest vermieteten Showrooms empfangen auf 6.500 qm im Events & Exhibitions Center der Brandboxx normalerweise rund 200 Marken der jeweiligen Branchen zeitgleich Einkäuferinnen und Einkäufer aus ganz Österreich. Die Segmente Mode, Tracht, Sport, Kindermode, Wäsche- und Bademode sowie Schuhe platzierten während dieser Ordermonate ihr Einkaufsbudget und würden damit die Grundlage für erfolgreiche Geschäfte schaffen, heißt es in einer Mitteilung des Ordercenters. Für die Sommerausgaben der Orderplattformen in der Brandboxx wurde laut den Betreibern ein noch einmal erweitertes Präventionskonzept erarbeitet. Es umfasse alle bereits geltenden Maßnahmen wie etwa die lückenlose Personenregistrierung, Einhaltung der Abstandsregelungen, ein umfangreiches Hygienekonzept und vieles mehr. Ob diese B2B Orderplattform im Sommer 2021 erlaubt sein wird, sei trotzdem weiterhin nicht geklärt.
Ohne B2B Orderplattform fehle etwas, erklärt Marcus Seidl von Asmus Schuhe: „Der Marktüberblick ist von großer Bedeutung. Da die großen internationalen Messen im Moment nicht in Frage kommen, ist eine regionale Orderplattform umso wichtiger. Uns fehlt die branchenübergreifende Information, der Überblick über Trends und Angebote, den wir in den einzelnen Showrooms unserer Marken so nicht bekommen. Der Schuheinkauf ist ein haptischer Einkauf, neue Produkte wollen wir gesehen und gefühlt haben. Ich halte es für wichtig, dass wir uns in Österreich diesen Überblick über Neuheiten und Trends verschaffen können. Dass eine Plattform wie die Schuh Austria in der Brandboxx diese Möglichkeit schafft, finde ich auch deshalb richtig, weil so die Einhaltung aller Hygiene- und Abstandskonzepte gewährleistet ist.“ 

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Petra Steinke / 15.04.2021 - 08:19 Uhr

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