Betrugsvorwürfe

Bund stoppt Überbrückungshilfen

Die Bundesregierung hat die Abschlagszahlungen aus den Corona-Hilfen gestoppt. Hintergrund sind Betrugsvorwürfe. 

Laut einem Bericht von Business Insider wurden die Auszahlungen der Corona-Hilfen bereits am 5. März gestoppt. Auf der Seite des Bundeswirtschaftsministeriums hieß es dazu: „Verdacht auf Betrugsversuche bei Coronahilfen. Die zuständigen Stellen haben bereits Ermittlungen aufgenommen. Schade, dass hier versucht wird, die Not unserer Unternehmen der Coronakrise auszunutzen und sich die von vielen dringend benötigte staatliche Hilfe zu ergaunern.“ Es soll bereits ein Schaden in Millionenhöhe entstanden sein. Laut einer Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums sollen die Zahlungen jedoch „in Kürze“ wieder aufgenommen werden. 

Grund für den Stopp der Auszahlungen ist Betrug. So sollen sich Unbekannte mit falschen Identitäten beim Wirtschaftsministerium als sogenannte „prüfende Dritte“ registriert und dann für echte Unternehmen Hilfen beantragt haben. Diese Zahlungen gingen dann jedoch auf die Konten der Betrüger. „Prüfende Dritte“ sind im Regelfall z.B. Steuerberater, die die Hilfen beantragen. 

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Helge Neumann / 10.03.2021 - 09:49 Uhr

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