Ministerpräsidentenkonferenz

Bund und Länder beschließen neue Corona-Maßnahmen

Die Corona-Pandemie ist noch nicht vorbei (Foto: Unsplash/Martin Sanchez)
Die Corona-Pandemie ist noch nicht vorbei (Foto: Unsplash/Martin Sanchez)

Zwei Tage nach der letzten MPK sind Bund und Länder erneut zusammengekommen. Dabei wurden umfangreiche Maßnahmen beschlossen.

In einer gemeinsamen Pressekonferenz verkündeten Bundeskanzlerin Angela Merkel, der designierte Bundeskanzler Olaf Scholz und NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst die nun beschlossenen Corona-Regeln. Demnach soll für den Einzelhandel die 2G-Regel gelten. Ausgenommen sind Geschäfte des täglichen Bedarfs. „Wir sind in einer besonderen Situation“, erklärte Scholz die Entscheidung zu den Zugangsbeschränkungen für den Handel. Jeder der wolle, könne sich impfen lassen. Zudem erklärte er, dass die Händler sich auf die Wirtschaftshilfen verlassen könnten. Diese würden weiterentwickelt und verlängert.

Die Länder sollen die Regeln bei Bedarf auch verschärfen können, die auf der Bundespressekonferenz beschlossenen Regeln stellen Mindestregeln dar, so Merkel in ihrer vermutlich letzten MPK-Pressekonferenz. Zudem wurde beschlossen, dass der Impfstatus im Sinne von 2G-Geboten neun Monate nach der Impfung verfällt. Eine Impfpflicht, die ab Februar gelten würde, soll im Bundestag diskutiert und abgestimmt werden. Zudem gelten für ungeimpfte Personen in Zukunft Beschränkungen bei privaten Treffen. Clubs und Diskotheken sollen ab einer Inzidenz von 350 geschlossen werden, auch die Bundesliga muss bei den kommenden Spielen auf Zuschauer verzichten. Zudem wird es an Silvester und Neujahr wie im vergangenen Jahr ein „Böllerverbot“ geben. Der neue Ministerpräsident von NRW, Hendrik Wüst, rief zudem zu einem „Akt der nationalen Solidarität“ auf und appellierte an bisher ungeimpfte Personen, sich nun konsequent impfen zu lassen. 

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Laura Klesper / 02.12.2021 - 14:40 Uhr

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