2G und 3G+ bei Veranstaltungen

Bundesländer reagieren auf steigende Inzidenz

Einige Bundesländer passen die Corona-Auflagen an die gestiegenen Inzidenzwerte an. Was wird bereits umgesetzt und worüber denken Landesregierungen gerade nach?

Der Inzidenzwert in Bayern hat mittlerweile die 300 geknackt, die Werte in Sachsen und Thüringen bewegen sich schon seit einigen Tagen in einem Bereich von über 400. Die drei südöstlichen Bundesländer haben nun neue Corona-Regeln angekündigt, um die steigenden Zahlen wieder in den Griff zu bekommen. In Bayern können Gasthäuser und Veranstaltungen in geschlossenen Räumen seit dem 7. November nur noch mit einem Beweis für eine Impfung, Genesung oder negativem PCR-Test besucht werden (3G+). In Sachsen sind seit dem 8. November die Innengastronomie und Kultureinrichtungen nur noch für Geimpfte und Genesene zugänglich (2G). Seit dem 6. November gelten in Thüringen in allen Landkreisen die Regelungen nach der Warnstufe 3, nach der Schülerinnen und Schüler, die nicht geimpft oder genesen sind, wieder zwei Mal in der Woche getestet werden müssen und allen Kommunen empfohlen wird, dass Gastronomie den Geimpften, Genesenen und PCR-Getesteten vorbethalten wird. Die letztendliche Entscheidung für eine 3G+-Auflage wird jedoch von der Kommune gefällt.

Auch Berlin und Baden-Württemberg planen die Einführung von 2G-Regeln.

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Christopher Mastalerz / 08.11.2021 - 10:03 Uhr

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