Nachhaltigkeit

C&A eröffnet Textilfabrik in Mönchengladbach

Giny Boer, CEO von C&A Europe (Foto: C&A)
Giny Boer, CEO von C&A Europe (Foto: C&A)

Das Modeunternehmen C&A wird im Herbst 2021 eine Textilfabrik in Mönchengladbach eröffnen. An dem neuen Standort soll besonders nachhaltige Mode entwickelt und produziert werden. 

Bei der Umsetzung arbeitet C&A unter anderem mit der Hochschule Niederrhein, der Textilakademie NRW, der RWTH Aachen und Start-Up-Unternehmen zusammen. „Gemeinsam mit unseren Partnern wollen wir neue Maßstäbe in der Textilherstellung und -konfektion setzen. Wir freuen uns sehr, wieder im Herzen Europas zu produzieren. C&A’s FIT wird die Digitalisierung von Prozessen mit Nachhaltigkeit verbinden und damit neue Standards für die weltweite Produktion schaffen“, sagte Giny Boer, CEO von C&A Europe. Der Fokus von „FIT“ wird zunächst auf der Produktion von Jeans liegen. In diesem Bereich ist C&A nach eigenen Angaben einer der Marktführer in Europa.

Die Erfolgsgeschichte immer nachhaltigerer Kleidung möchte das Unternehmen nun am neuen Standort durch die Integration hochautomatisierter Prozesse in Näherei und Wäscherei fortschreiben. In den kommenden Monaten wird „C&A’s FIT“ etwa 100 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einstellen und gemeinsam mit der Textilakademie NRW für die Arbeit an dem modernen und CO2-neutralen Standort qualifizieren. Zunächst sollen in Mönchengladbach etwa 400.000 Jeans pro Jahr produziert werden, später werden es 800.000 sein. Die ersten Hosen sind 2022 erhältlich. „FIT wird mehr sein als nur ein Labor für Prototypen. Es geht um die Produktion in größeren Stückzahlen. Nachhaltige Mode darf kein Nischenprodukt sein“, sagt Giny Boer.

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Helge Neumann / 24.05.2021 - 13:00 Uhr

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