Schuhhersteller macht Minus

Clarks-Umsatz bricht ein

Store von Clarks Originals in London. (Foto: Clarks)
Store von Clarks Originals in London. (Foto: Clarks)

Die Corona-Krise hat Clarks hart getroffen. Die Umsätze des britischen Schuhherstellers sind im Geschäftsjahr 2020/21 um fast die Hälfte eingebrochen.

Clarks erzielte im Geschäftsjahr 2020/21, das am 31. Januar endete, Erlöse in Höhe von 775 Mio. Pfund. Das entsprach einem Minus in Höge von 44% im Vergleich zum Vorjahr. Damals konnte der Schuhhersteller aus Street in Somerset noch einen Umsatz in Höhe von 1,37 Mrd. Pfund verbuchen. Gegenüber dem Geschäftsjahr 2018/19 gingen die Umsätze sogar um 47% zurück. 

Unter dem Strich stand für Clarks ein Verlust in Höhe von 181 Mio. Pfund, nachdem im Vorjahr noch ein Gewinn in Höhe von 17 Mio. Pfund erzielt werden konnte. Seit Anfang 2021 befindet sich das Traditionsunternehmen mehrheitlich im Besitz des chinesischen Investors. Die Gründerfamilie Clark ist weiterhin an dem Schuhhersteller beteiligt. 

Ein Interview mit Clarks Deutschland-Chef Marc Martin lesen Sie hier. 

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Helge Neumann / 15.10.2021 - 08:03 Uhr

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