Containerhäfen betroffen

Corona-Ausbruch stört globale Logistik

Der internationale Warentransport ist unter Druck. (Foto: Unsplash/Dominik Luckmann)
Der internationale Warentransport ist unter Druck. (Foto: Unsplash/Dominik Luckmann)

Die globale Logistik leidet unter einem Corona-Ausbruch in der chinesischen Provinz Guangdong. Die Reederei Maersk rechnet mit massiven Zeitverzögerungen. 

Nach einem lokalen Corona-Ausbruch hatte die Provinz Guangdong in den vergangenen Wochen Eindämmungsmaßnahmen beschlossen. Diese betrafen auch den Häfen von Shenzhen und Guangzhou, die beide zu den fünf größten Container-Häfen der Welt gehören. Die Folgen sind massive Störungen in der globalen Logistikkette, die die Auswirkungen der Blockade des Suezkanals aus dem Frühjahr übertreffen. 

So teilt die dänische Reederei Maersk mit, dass in den Häfen mittlerweile wieder verstärkt gearbeitet werden. „Aber der Schaden wurde bereits angerichtet. Wir rechnen mit Zeitverzögerungen von mehr als 14 Tagen“, teilt Maersk mit. Auch die benachbarten Häfen von Shekou und Nansha seien betroffen. „Der Trend ist besorgniserregend, und die unaufhörliche Überlastung der Logikstik wird zu einem globalen Problem. Aufgrund von Covid-19 und einem erheblichen Volumenschub seit Ende letzten Jahres entwickeln sich die Terminals zunehmend zu globalen Engpässen.“

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Helge Neumann / 17.06.2021 - 11:04 Uhr

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