Digitales Format wird ausgebaut

Das erwartet die Besucher der ILM Virtual Order Show

Arnd Hinrich Kappe (Foto: Messe Offenbach)
Arnd Hinrich Kappe (Foto: Messe Offenbach)

In wenigen Tagen startet die ILM Virtual Order Show. Knapp 30 Marken sind bei der Premierenveranstaltung der Messe Offenbach mit dabei.

Arnd Hinrich Kappe will der Branche nichts vormachen. „Es ist und bleibt eine Notveranstaltung“, sagt der Geschäftsführer der Messe Offenbach im Vorfeld der ersten ILM Virtual Order Show. Gleichwohl stellt sie für ihn den Startschuss in die Zukunft dar, in der das digitale Format untrennbar die physische ILM ergänzen wird. „Die ILM Virtual Order Show wird bleiben“, sagt Kappe unmissverständlich und kündigt daher ihren Ausbau zum Herbst hin an.

Zum Start begleiten knapp 30 Marken die Messe Offenbach in die digitale Messe-Zukunft. Ihre Präsentation beschränkt sich nicht auf eine Zusammenstellung von Logos und Buttons zum Klicken. Virtuelle 3D-Rundgänge sollen auch für einen gewissen „Erlebnisfaktor“ sorgen, führt Arnd Hinrich Kappe aus.

In der Mediathek können die Besucher Vorträge abrufen. Zu den Referenten gehören Zukunfts- und Digitalforscher Prof. Wolfgang Henseler, Modeberater Martin Wuttke (Nextgurunow) und Fachhändlerin Ellen Wigner. Außerdem können sich Interessenten eine Aufzeichnung des Offenbacher Branchengespräch vom 9. Februar ansehen.

„Wir bekommen aktuell viele Anfragen von Ausstellern, wie sie ihren digitalen Messestand an besten gestalten können“, berichtet Arnd Hinrich Kappe. Der Beratungsbedarf auch größerer Unternehmen sei hoch. Er verspricht daher: „Die Messe wird Aussteller und Besucher während der ILM Virtual Order Show exzellent betreuen.“ Sie wolle die Branche unterstützen und an das neue Format heranführen. Darüber hinaus werde die Messe künftig weitere Services anbieten. Kappe: „Wir übernehmen auf Wunsch die komplette Produktfotografie inklusive bewegter Bilder.“ Dabei arbeitet man mit einem spezialisierten Dienstleister aus der Gaming-Branche zusammen, der in der Messe ein Studio einrichtet.

Arnd Hinrich Kappe spürt seitens der Branche nach wie vor Vorbehalte gegenüber digitalen Messeformaten. „Der ein oder andere negiert die Entwicklung und meint, das geht wieder weg.“ Doch der Messegeschäftsführer setzt auf eine hybride Zukunft. Neben der physischen Veranstaltung in den Messehallen werde die virtuelle ILM künftig ein fester Bestandteil des Messeprogramms sein. Zum Herbst hin werde das virtuelle Format daher mit weiteren Funktionen ausgebaut. Dazu soll auch eine Orderfunktion gehören.

 

ILM Virtual Order Show: Das Vortragsprogramm

 

  • Der Store als temporärer Lebensraum: Ellen Wigner, erlebe Wigner!
  • Erfolgreich durch Digitalisierung: Prof. Wolfgang Henseler, Sensory Minds
  • Trend Vortrag Ordersaison A/W 2021/22: Martin Wuttke, NextguruNow
  • Schaufenster Social Media: Emotionalisieren, Begeistern und Verkaufen auf Instagram, Facebook & Co., Karolina Landowski
  • Offenbacher Branchengespräch vom 9. Februar
 

Die Besucher können die Vorträge permanent abrufen.

 
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Tobias Kurtz / 17.02.2021 - 09:01 Uhr

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