Nachhaltigkeit

Deuter erhält Leader-Status der Fair Wear Foundation

Vina Duke in Vietnam produziert sämtliche Rucksäcke und Taschen für Deuter. (Foto: Deuter)
Vina Duke in Vietnam produziert sämtliche Rucksäcke und Taschen für Deuter. (Foto: Deuter)

Der Rucksackspezialist Deuter erhält für das Geschäftsjahr 2019/20 die höchstmögliche Auszeichnung der Fair Wear Foundation.

Die Fair Wear Foundation (FWF) hat Deuter zum achten Mal in Folge mit dem so genannten Leader-Status ausgezeichnet. „Teil unserer ,360° Responsibility‘ Nachhaltigkeitsstrategie ist es, die Arbeitsbedingungen jedes Jahr weiter zu verbessern und auf hohem Niveau zu halten“, sagt Marco Hühn, Head of CSR bei Deuter. „Dass wir uns von 76 Punkten (2019) auf 88 Punkte im Jahr 2020 verbessern konnten und wieder den Leader Status erhielten, ist eine große Auszeichnung und Bestätigung unseres unermüdlichen Engagements in unserer sozialen Verantwortung.“

Die FWF ist eine unabhängige Non-Profit-Organisation mit Sitz in den Niederlanden, die mit Unternehmen und Fabriken weltweit zusammenarbeitet. Ziel nach eigenen Angaben ist es, die Arbeitsbedingungen in der Textil- und Bekleidungsindustrie zu verbessern und fair zu gestalten. Durch den Beitritt zur FWF hat sich Deuter dazu verpflichtet, zusammen mit seinen Partnern die Arbeitsrichtlinien (Code of Labour Practice) umzusetzen. Das sind unter anderem sichere und gesunde Arbeitsbedingungen, eine existenzsichernde Bezahlung und angemessene Arbeitszeiten.

Deuter arbeitet seit Jahren mit denselben Produktionspartnern zusammen. Mit dem vietnamesischen Rucksacklieferant Vina Duke besteht seit nunmehr 30 Jahren eine exklusive und vertrauensvolle Partnerschaft. Die Deuter Schlafsäcke werden seit 17 Jahren vom gleichen Hersteller Bellmart gefertigt. Durch langjährige Partnerschaften, gegenseitiges Vertrauen und Transparenz konnte Deuter seit dem Beitritt zur FWF im Jahr 2011 Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen umsetzen.

Deuter implementierte ein effektives System zur Planung der Produktion sowie zur Bewertung von Risiken und zur Verbesserung von Arbeitsbedingungen entlang der Lieferkette. So wurden trotz der COVID-19-Krise die geplanten Audits in der Lieferkette durchgeführt. Schulungsmaßnahmen, die transformative Prozesse begünstigen, wurden auf Lieferantenebene umgesetzt. Der Einsatz von Subunternehmen wurde von 24 im Vorjahr auf elf im bewerteten Geschäftsjahr gesenkt, einschließlich Druck- und Stickerei-Zulieferbetrieben, teilt Deuter mit.
 

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Tobias Kurtz / 27.01.2021 - 16:28 Uhr

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