Landkreis Biberach

Einzelhandel in Baden-Württemberg startet 3G-Kontrollen

Mit dem Landkreis Biberach ist aufgrund der dynamischen Entwicklung der Corona-Infektionen der erste Teil Baden-Württembergs in die Alarmstufe übergegangen. Eine Erweiterung auf das gesamte Bundesland gilt als wahrscheinlich.

Die Situation bringt für den Einzelhandel zunächst im Landkreis Biberach die 3G-Kontrollpflicht mit sich. Kundinnen und Kunden müssen für den Besuch im Geschäft aufgrund der aktuellen Alarmstufe geimpft, getestet (Antigen-Test) oder genesen sein. Der Handel wird laut Handelsverband Baden-Württemberg den 3G-Nachweis stichprobenartig kontrollieren.
Um Kundinnen und Kunden aktiv auf die gültigen Corona-Regeln in der Warnstufe hinzuweisen, werden die Händlerinnen und Händler in Baden-Württemberg, etwa durch Aufsteller und Plakate an Eingangstüren, auf die geltenden 3G-Regelungen in der Alarmstufe sowie auf die Höhe des drohenden Bußgeldes im Falle eines Verstoßes (Regelsatz 200 Euro) aufmerksam machen. In kurzen Abständen soll am Eingang, im Beratungsgespräch oder spätestens an der Kasse der 3G-Nachweis kontrolliert werden.

Bei weiter steigenden Inzidenzen und dem Erreichen der nächsten Alarmstufe ist diese Situation auch für andere Landkreise Baden-Württembergs zu erwarten.
„Der Einzelhandel war durch die hervorragenden Hygienekonzepte in den vergangenen eineinhalb Jahren zu keinem Zeitpunkt Treiber der Pandemie. Der Handel war und ist nach wie vor sicher. Unsere Kundinnen und Kunden können ohne Sorge vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus im stationären Einzelhandel einkaufen“, erklärt Sabine Hagmann, Hauptgeschäftsführerin des Handelsverbands Baden-Württemberg.

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Petra Steinke / 12.11.2021 - 20:29 Uhr

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