„State of Trade“

EOG blickt auf Krisenjahr zurück

Laut Branchenverband European Outdoor Group (EOG) hatte die Outdoor-Branche letztes Jahr mit fehlenden Verkäufen zu kämpfen. Vor allem Schuhe wurden weniger nachgefragt.

Oft als Gewinner der Pandemie angesehen, hatte auch das Outdoor-Segment im Pandemie-Jahr 2020 mit Verlusten zu kämpfen. Das geht aus dem Bericht „State of Trade“ der European Outdoor Group (EOG) hervor. Die EOG ist der europäische Branchenvertreter für Hersteller und Händler im Outdoor-Segment und vertritt unter anderem Branchengrößen wie Vaude und Lowa.

Im Vergleich zum Vorjahr wurden im Jahr 2020 in Europa Waren im Wert von rund 500 Millionen Euro weniger verkauft. Der Bereich der Outdoorschuhe sei dem Bericht der EOG zufolge besonders hart getroffen. Der Gesamtwert an verkauften Schuhen sank im Vergleich zu 2019 um 10,4%. Ein größeres Verkaufsminus gab es nur im Segment Wandergepäck, wo der Wert an verkauften Waren um insgesamt 16,9% sank.

Im Ländervergleich wurde in Norwegen der größte Verlust in Höhe von 12,9% verzeichnet, in Polen lag die Differenz zwischen 2020 und 2019 hingegen nur bei 2,6%. In Deutschland wurden Waren im Wert von 8,9% weniger verkauft. Für das Jahr 2021 könne die EOG jedoch eine starke Erholung prognostizieren.

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Christopher Mastalerz / 03.08.2021 - 12:23 Uhr

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