Handel zwischen Asien und Europa

Frachtkosten steigen, Container sind knapp

Der internationale Warentransport ist unter Druck. (Foto: Unsplash/Dominik Luckmann)
Der internationale Warentransport ist unter Druck. (Foto: Unsplash/Dominik Luckmann)

Auch Unternehmen der Schuhbranche leiden unter steigenden Frachtkosten. Das hat vor allem mit der Corona-Pandemie zu tun. 

Wortmann-CEO Jens Beining schilderte im Interview mit schuhkurier, vor welchen Herausforderungen sein Unternehmen steht: „Die Situation auf dem Frachtraummarkt hat sich enorm verschärft. Es ist unfassbar, was dort gerade los ist. Die Frachtraten für Container haben sich in der Pandemie versieben- bis verzehnfacht – wenn man überhaupt einen bekommt. Der gesamte Markt ist komplett aus den Fugen geraten.“

Das Problem besteht aktuell für alle Unternehmen, die Ware aus Fernost beziehen. In einem Bericht des Manager Magazin spricht Lars Jensen von der Beratungsfirma Seaintelligence von einem „Flaschenhalsproblem“. Kunden trieben Preise und kämpften um eine knappe Ressource: Container. In der zweiten Jahreshälfte 2020 habe es einen regelrechten Boom des Warenhandels zwischen Europa und Asien gegeben. Zugleich seien viele leere Container in Häfen liegen geblieben – eine Folge des Handelskollaps in den ersten Wochen der Corona-Pandemie.

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Petra Steinke / 26.01.2021 - 09:21 Uhr

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