Dritte Adventswoche

Händler berichten von Umsatzeinbruch wegen 2G

Eine vom Handelsverband Deutschland in Auftrag gegebene Händlerumfrage zeigt die große Unzufriedenheit im Handel mit dem Umsatz auf.

„Das Weihnachtsgeschäft ist in diesem Jahr für viele Händler eine Katastrophe. Was eigentlich der positive Höhepunkt des Jahres sein sollte, ist jetzt oft ein Loch ohne Boden“, fasst HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth den durch die Umfrage erarbeiteten Eindruck zusammen. In der dritten Adventswoche vom 6. bis 12. Dezember hätten Einzelhandelbetriebe, für die die 2G-Regel gelte, demnach ein Drittel der Vorkrisenumsätze verloren. Auch die Aussicht der Unternehmen hat sich seit der Einführung der 2G-Regel im Einzelhandel verschlechtert: Laut der Umfrage sehen 38% der Befragten ihr Geschäft in Gefahr, wenn die 2G-Regelungen länger anhalten. Zufrieden mit dem bisherigen Geschäftsverlauf in der Adventszeit sind 17%. Eine zusätzliche Umfrage des Handelsverbandes Baden-Württemberg zum Umsatz am dritten Adventssamstag sei der Umsatz auch im Vergleich zu den anderen Adventssamstagen gesunken: Im Vergleich zum ersten Adventssamstag um 12%, im Vergleich zum zweiten Adventssamstag um 7%. Der HDE sieht in der 2G-Regel für den Einzelhandel keine sinnvolle Maßnahme im Kampf gegen die Pandemie und fordert die bundesweite Einführung einer Bändchenregelung in den Städten, nach der Geimpfte nur noch einmal am Tag kontrolliert werden müssen und daraufhin ein Bändchen um das Handgelenk bekommen können.

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Christopher Mastalerz / 13.12.2021 - 09:41 Uhr

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