Handelsverband Singen

Händler: „Sofortige Hilfe und Öffnungsperspektive“

Hans Wöhrle, Vorsitzender des Handelsverbandes der Stadt Singen (Foto: Handelsverband Singen)
Hans Wöhrle, Vorsitzender des Handelsverbandes der Stadt Singen (Foto: Handelsverband Singen)

In einem Schreiben wendet sich Hans Wöhrle, Vorsitzender des Handelsverbandes der Stadt Singen, an die Politik.

Der Einzelhandel brauche jetzt dringend eine Ausstiegsplanung von dem andauernden Lockdown und schnelle Finanzhilfen, „die uns ja versprochen wurden, sonst werden viele Geschäftsinhaber irgendwann die Geschäfte wieder öffnen, aber nur zum Zwecke des ’Räumungsverkaufs wegen Schließung‘“, argumentiert der Unternehmer.

70% der Herbst-/Winterware türmten sich bis unters Dach im Lager, die Frühjahrsware sei bereits im April bestellt worden, „damals noch mit Optimismus, da man noch nicht davon ausging, dass der zweite Lockdown schlimmer wird als der Erste“, so Wöhrle.

Der stationäre brauche jetzt eine sofortige Direkthilfe bzw.  Kostenerstattung seit der Schließung am 16. Dezember bis zur Öffnung der Geschäfte. Zudem sei eine baldige Öffnungsperspektive mit entsprechendem Hygienekonzept vonnöten, so Wöhrle.

„Wenn sich der Inzidenzwert nicht wesentlich nach unten verschiebt, dann muss ein Weg gefunden werden, dass das öffentliche Leben einigermaßen weitergeht“ so der Vorsitzende des Handelsverbandes Singen. Ansonsten könne das Problem bis zum Sommer andauern ­– auch wenn Impfungen ein Hoffnungsschimmer seien. „Die Ladengeschäfte und Restaurants erfüllen über Kontakte mit Menschen ja auch eine wichtige soziale Funktion. Das darf nicht einfach platt gemacht werden“, betont Wöhrle.
 

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Petra Steinke / 25.01.2021 - 12:05 Uhr

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