„Zeit zum Handeln“

HDE fordert digitale Leerstandserfassung

Einen Monat vor der Bundestagswahl setzt sich der Handelsverband Deutschland (HDE) für einen systematischeren Umgang mit Leerständen ein.

Um Leerstand zu bekämpfen, müsse man ihn zunächst erfassen. So lässt sich die Position des Handelsverbandes Deutschland zusammenfassen, der sich in seinem Positionspapier „Zeit zum Handeln“ im Vorfeld der Bundestagswahl für einen systematischeren Umgang mit Leerständen in Deutschland einsetzt. Unter anderem setzt sich der HDE für eine digitale Erfassung der Leerstandes und für ein Leerstandskataster ein, um schneller und gezielter Lösungen für die Leerstandsbekämpfung entwickeln zu können. Darüber gebe es laut HDE zurzeit gar keine einheitliche Definition des Begriff Leerstand, was die Vergleichbarkeit der Situationen in verschiedenen Städten kompliziert mache und unsachgemäße Interpretationen ermögliche.

Ein wichtiges Mittel in der Belebung von Innenstädten und Stadtvierteln sieht der HDE in der Etablierung von regelmäßigen Austauschformaten zwischen Handel und Immobilieneigentümern. Mit der Bündelung der Kompetenzen und dem Ausgleich der Interessen könne man gemeinsam Lösungen für Bekämpfung von Leerstand finden, hofft der Handelsverband.

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Christopher Mastalerz / 25.08.2021 - 14:29 Uhr

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