Weiterer Rückgang durch 2G erwartet

HDE misst Umsatzeinbruch und fordert mehr Hilfe

Stefan Genth (Foto: HDE/Hoffotografen)
Stefan Genth (Foto: HDE/Hoffotografen)

Laut Handelsverband Deutschland (HDE) hatte der Non-Food-Handel in der ersten Dezemberwoche mit fallenden Umsätzen zu kämpfen.

Insgesamt 26% niedriger als in der Woche im Vorkrisenjahr 2019 sei der Umsatz im Non-Food-Handel ausgefallen. Zu dem Ergebnis kommt eine Trendumfrage des HDE unter rund 1.600 Handelsunternehmen. Eine Situation, in der die Überbrückungshilfen noch nicht greifen würden, denn diese werden erst ab einem Umsatzeinbruch von 30% aktiv. Darum erwartet der HDE mehr finanzielle Unterstützung, vor allem aufgrund der künftig auf die Händlerinnen und Händler zukommenden Ausgaben für 2G-Kontrollen. „In den nächsten Tagen könnte sich mit bundesweiter Einführung von 2G in weiten Teilen des Handels die Lage weiter zuspitzen. Es braucht daher konsequente und angemessene Unterstützung“, erklärt HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Da viele Unternehmen damit planten, das Ergebnis des Jahres mit einem erfolgreichen Weihnachtsgeschäft noch etwas aufbessern zu können, bedrohten die neuen Restriktionen mitten in der Weihnachtszeit die Existenz vieler Unternehmen. 77% der Befragten Unternehmen hätten negative Erwartungen an die bevorstehenden Wochen, wie Genth einordnet: „Der Handel hat seine Hoffnung in das Weihnachtsgeschäft gesetzt. Doch nun rücken viele Händlerinnen und Händler erneut mit jedem Tag näher an den Rand ihrer Existenz, ein katastrophaler Ausblick.“

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Christopher Mastalerz / 06.12.2021 - 10:11 Uhr

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