Trotz Lockerungen

HDE-Umfrage: Situation bei Schuhhändlern angespannt

Nach einer Umfrage des Handelsverbandes Deutschland kämpfen auch nach den Lockerungen der Maßnahmen viele Händler um ihr Überleben. Vor allem in der Schuh- und Modebranche gebe es noch große Probleme.

Laut einer Umfrage des Handelsverbandes Deutschland (HDE) unter 750 deutschen Handelsunternehmen sorgen sich trotz der Öffnungen der letzten Wochen noch viele Händler um ihr unternehmerisches Überleben. Zwar steigen die Umsatz- und Kundenzahlen in den letzten Wochen wieder, sie liegen jedoch noch weit hinter dem Vorkrisenniveau zurück. Im Durchschnitt besuchen rund 16% weniger Kunden die Innenstädte als vor der Pandemie. Der Umsatz in der Innenstadt sei um 8% niedriger als im Vergleichszeitraum vor der Krise.

„Unter den Händlerinnen und Händlern ist leichter Optimismus zu spüren. Doch die Öffnungsschritte sind kein Grund zur Entwarnung. Die Krise ist noch nicht überstanden“, betont HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Laut der Umfrage fürchte fast ein Drittel der Schuhhändler und rund ein Viertel der Modehändler, den Laden in diesem Jahr ohne staatliche Hilfen schließen zu müssen. Der HDE fordert daher, einen erneuten Lockdown zu verhindern. Mit gezielten Maßnahmen müsse einer vierte Corona-Welle zuvorgekommen werden. Auch staatliche Hilfen für Händler müsse es weiterhin geben, um Insolvenzen zu verhindern.

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Christopher Mastalerz / 23.06.2021 - 13:52 Uhr

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