„Franz war, ist und bleibt unser Mutsignal“

Humanic holt Franz aus dem Archiv

Michael Rumerstorfer und Wolfgang Neussner präsentieren Franz. (Foto: Humanic)
Michael Rumerstorfer und Wolfgang Neussner präsentieren Franz. (Foto: Humanic)

Mit dem Relaunch von Franz möchte Humanic an die erfolgreiche Markenkommunikation der 60er- bis 90er-Jahre anknüpfen. Zugleich stellt sich das Unternehmen neu auf.

Anlass für den Relaunch von Franz ist nach Angaben des österreichischen Schuhhändlers Humanic der anhaltende Retro-Trend des laufenden Jahres sowie die Veränderungen innerhalb des Unternehmens, die der Corona-Krise geschuldet sind. Nach knapp 26 Jahre im Archiv des Unternehmens wage man nun den Neuanfang mit der selbsternannten Werbeikone, die in den 60er- bis 90er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts von Künstlern wie Anselm Glück, Andreas Okopenko, Roland Goeschel und Otto M. Zykan geprägt wurde.

„Keine Krise endet von selbst. Krisen werden dadurch überwindbar, indem wir ihnen die Kraft der Zuversicht als bewusste Entscheidung entgegenstellen, neue Lösungen entwickeln, Herausforderungen in Chancen verwandeln, damit aus Widerstand wieder Rückenwind wird. Wir alle brauchen Mutsignale, um aus dieser Situation gestärkt hervorzugehen. Franz war, ist und bleibt unser Mutsignal – nach innen und außen. Und wann, wenn nicht jetzt ist ein Victory Zeichen als Sinnbild für Optimismus und Fingerzeig der Hoffnung das richtige Signal? Franz steht für die Kraft der Zuversicht, deshalb holen wir ihn jetzt zurück und machen unsere größten Tugenden zum neuen Selbstverständnis“, sagt Humanic-Vorstand Michael Rumerstorfer.

 

Franz in allen Bereichen

Für den Relaunch hat der Schuhanbieter ein vollumfassendes Konzept erarbeitet. Neben dem Store-Ambiente, dem Onlinehop, der Unternehmenskultur und der Markenkommunikation wird auch der neu geschaffene Bonusclub „Freund vom Franz“ ganz im Zeichen von Franz stehen. Auf der Fläche finden die Kunden neben Franz-Möbeln als Eyecatcher eine Tribute to Franz-Textilkollektion mit Streetware-Modellen. Online und Offline wird ein Best-of der vergangenen Werbespots gezeigt werden. Auch in der Beratung hat Humanic die Stellschrauben festgedreht. In jeder der 199 Filialen findet sich ab sofort ein 3D-Schuhscanner, mit dem die genauen Maße der Füße erfasst und somit die passenden Schuhmodelle gefunden werden können. Die Daten können zudem in der Kunden-App gespeichert und als Hilfe fürs Onlineshopping genutzt werden. Das Messkonzept ist nicht nur für Erwachsene zugänglich, auch Kinderfüße sollen in Zukunft damit ausgemessen werden.

„Franz ist synonym für unseren Anspruch an uns selbst und unsere Vision für die Zukunft: Freude in das Leben anderer Menschen zu bringen und aus normalen Tagen ganz besondere zu machen“, so Humanic.

„Wie damals, geben wir der Kunst einen öffentlichen Wirkraum in unserer Werbung und der Poesie eine Bühne. Wir arbeiten mit einem Fadeover-Effekt aus den Franz-Kreationen von damals mit den Neu-Interpretationen von jetzt. Unsere Avantgardisten werden im 150. Jubiläumsjahr Menschen in sozialen Me-dien sein, die bestehendes Material remastern und – mit ganz wenig Briefing, wie in den 80ern – eigene Franz-Schöpfungen kreieren. Und weil die Zeit danach verlangt, werden wir auch zulassen, dass Franz mit polarisierenden Botschaften einen gesellschaftlichen Diskurs zu wichtigen Themen anregt.“­­

Login für Abonnenten
Sie möchten alle Inhalte lesen?
  • Website-Login
  • E-Paper-Zugang
  • Alle Newsletter
Laura Klesper / 27.05.2021 - 14:03 Uhr

Weitere Nachrichten