Statement von Thomas Bareiß

„Impfpflicht ist im Sinne des Einzelhandels“

Thomas Bareiß fordert eine Impfpflicht. Diese wäre laut dem parlamentarischen Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium im Sinne des Einzelhandels.

Nachdem die Bundesregierung in Österreich eine Impfpflicht ab Februar 2022 angekündigt hat, nehmen auch in Deutschland die Diskussionen um eine verpflichtende Impfung zu. Unter anderem rechnet Thomas Bareiß, derzeit noch Parlamentarischer Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium und dort zuständig für den Mittelstand, mit der Einführung einer Impfpflicht. Diese sei früher oder später nicht mehr vermeidbar, sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. Es sei in der Rückschau betrachtet falsch gewesen, das nicht gleich von Anfang an zu sehen. Die damalige Hoffnung sei nachvollziehbar aber nicht realistisch gewesen.

„Für mich ist es politisch nicht mehr verantwortbar, dass ganze Branchen, Einzelhändler, Restaurantbetriebe, Clubs, Bars und die ganze Kino-, Kultur- und Veranstaltungsszene 20 Monate im staatlich verordneten Krisenzustand leben und vor großen Existenzängsten stehen, während sich andere die Freiheit nehmen, sich nicht zu impfen“, so Bareiß. Man habe bisher mit historischen Maßnahmen und Summen viele Unternehmen retten können. Auf Dauer gehe das nicht.

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Helge Neumann / 22.11.2021 - 09:49 Uhr

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