Afrikanischer Pavillon und ausgefallene Materialien

Innatex kann Besucherzahl erhöhen

Innatex Sommer 2020 (Foto: Stefan Höning)
Innatex Sommer 2020 (Foto: Stefan Höning)

Bei der 48. Auflage der Messe Innatex konnte man leicht erhöhte Besucherzahlen verbuchen.

Die Naturtextilmesse Innatex fand mit ihrer 49. Auflage in diesem Sommer auch wieder physisch in Hofheim-Wallau bei Frankfurt am Main statt. Nach dem sie bereits im letzten Sommer ausgerichtet wurde, konnte man im zweiten Pandemiejahr leicht erhöhte Besucherzahlen verbuchen. Die Besucherzahl stieg im Vergleich zur Messe im letzten Sommer um 10%. „Die Zahlen sind kein Vergleich zu denen vor der Pandemie, aber wir sind sehr froh, dass es derzeit eine Aufwärtskurve gibt“, erklärt Jens Frey, Geschäftsführer der veranstaltenden Muveo GmbH. Besonders zufrieden seien die Veranstalter mit der für Pandemie-Bedingungen hohem Anzahl an internationalen Ausstellern gewesen. Ein Viertel der Aussteller sei nicht aus Deutschland angereist. Eine Premiere, die für viele internationale Neuaussteller gesorgt haben könnte, war der afrikanische Pavillon, in dem sich Aussteller aus afrikanischen Ländern präsentieren können. Weiterhin haben viele Aussteller versucht, mit ausgefallenen Alleinstellungsmerkmalen auf sich aufmerksam gemacht. Als Textilmaterialien haben die Aussteller unter anderem Oragenschalen, Maisreste und Traubenschalen präsentiert. Lederersatz wurde unter anderem aus Kaktus verarbeitet. Man hofft, die Zahlen bei der nächsten Messeauflage im Winter noch weiter an die Vorkrisenzeiten annähern zu können. Die 49. Innatex-Messe wurde für den 22. bis 24. Januar angekündigt

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Christopher Mastalerz / 05.08.2021 - 12:40 Uhr

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