Schuhexporte nach Deutschland sinken

Italien: „Erholung ist noch weit entfernt“

Siro Badon, Vorsitzender von Assocalzaturifici. (Foto: Micam)
Siro Badon, Vorsitzender von Assocalzaturifici. (Foto: Micam)

Im Corona-Jahr 2020 hat die Schuhindustrie in Italien rund ein Viertel des Umsatzes verloren. Auch im ersten Quartal 2021 blieb der erhoffte Aufschwung laut dem Verband Assocalzaturifici aus.

„Die Erholung ist noch weit entfernt, auch wenn es Licht am Ende des Tunnels gibt“, erklärte Siro Badon, Präsident des italienischen Schuhindustrie-Verbands Assocalzaturifici. Im ersten Quartal 2021 ging die Schuhproduktion im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,4% zurück. Im Vergleich zum ersten Quartal 2019 lag das Minus sogar bei 30%.

Positive Signale kommen dagegen vom Exportgeschäft. Nach Angaben von Assocalzaturifici legten die Schuhausfuhren zwischen Januar und März um 0,3% in der Menge und 3% im Wert zu. Unter anderem stiegen die Exporte in die Schweiz (+18% in der Menge) und Frankreich (+8%). Darüber hinaus wurden für China starke Zuwächse verzeichnet. Die Schuhexporte in das „Reich der Mitte“ wuchsen im ersten Quartal um 44% in der Menge und 75% im Wert. Dagegen gingen die italienischen Schuhausfuhren nach Deutschland um 0,8% zurück.

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Helge Neumann / 02.07.2021 - 08:23 Uhr

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