75 Jahre schuhkurier – Interview mit Achim Gabor

„Jeder muss Lehren aus der Krise ziehen“

Achim Gabor, Vorstandsvorsitzender der Gabor Shoes AG (Foto: Gabor)
Achim Gabor, Vorstandsvorsitzender der Gabor Shoes AG (Foto: Gabor)

Wie stellt sich ein traditioneller Schuhhersteller für die Zeit nach Corona auf? Im Rahmen der Jubiläumsserie sprach schuhkurier mit Achim Gabor über das Heute – und das Morgen.

Herr Gabor, wie erleben Sie die aktuelle Situation?

Wir arbeiten sehr konzentriert an den aktuellen Themen. In den zurückliegenden Monaten haben wir uns intensiv um unsere Händler gekümmert und im Rahmen unserer Möglichkeiten vieles angeboten, von Valuten über die Möglichkeit, Ware einzulagern bis hin zu einer späteren Auslieferung. Auf diese Dinge haben wir uns fokussiert und dabei versucht, durch diese unruhige Zeit zu segeln. Vielleicht war es in der Außenwahrnehmung ein wenig ruhig um Gabor. Aber ich habe mir gesagt: Kümmere Dich um Deine Firma, mach das, was Deine Aufgabe ist. Es wurde so viel öffentlich gesagt, was einen Tag später schon wieder veraltet war. Ich glaube, wir konnten mit unserem Kurs so manche Klippe umfahren. Und das werden wir auch weiterhin versuchen.

 

Wo liegt in der aktuellen Situation für Gabor die größte Herausforderung?

Sie lag und liegt in der fehlenden Planbarkeit. Nehmen wir die Produktion: Es ist derzeit sehr schwierig für uns, die Fertigung innerhalb Europas, auch in unseren eigenen Produktionsstätten, zu steuern. In anderen Bereichen lässt es sich derzeit ebenfalls schlecht planen: Wann finden wieder Messen statt? Können wir eine physische Außendiensttagung in Rosenheim organisieren? Nicht vorhersehbar ist zudem die Situation im Handel: Wann wird es eine Erholung geben? Und kommt diese überhaupt? Werden einzelne Warengruppen – Stichwort klassische Schuhmode – ganz wegfallen? Oder haben die Modeexperten Recht und es kommt zu einem Revival? Welche Spuren wird Corona hinterlassen? Auf viele dieser Fragen gibt es derzeit keine Antwort.

 

…und wo die größte Chance?

Für uns liegt die größte Chance darin, weiterhin in unsere Kollektionen und in neue Produkte zu investieren. Unser Ziel ist es, gute Schuhe für Damen und Herren anzubieten. Und auch im Bereich Digitalisierung sehen wir für uns gute Chancen. Wir glauben, dass wir durch mehr Engagement in diesen beiden Bereichen unseren Marktanteil weiter ausbauen können.

 

Gehen wir einmal von folgendem Szenario aus: In zwei Jahren ist Corona eingedämmt, der Staub hat sich gelegt. Wie wird die Schuhbranche dann aussehen?

Ich habe keine Kristallkugel und möchte mit Zukunftsszenarien daher vorsichtig sein. Zwei Ideen sind aber denkbar: Die erste basiert darauf, dass Menschen durch den verstärkten Online-Konsum noch viel selbstverständlicher mit diesem Kanal umgehen. Die Online Pure Player werden daher weiter wachsen und zunehmend die Spielregeln vorgeben. Auf der anderen Seite wird es im stationären Handel eine weitere Bereinigung geben. Auch die Industrie muss in diesem Szenario um ihre Position kämpfen.
Es mag aber auch anders kommen: Ein zweiter Gedanke besagt, dass die Menschen nach Monaten des Online-Shopping, Online-Dating und Online-Sport weg wollen vom Bildschirm und raus in die Welt. Der stationäre Handel erlebt ein Revival, wie wir es uns nicht vorstellen können. Was davon eintreffen wird? Wer weiß?
Sicherlich aber werden sich neue Arbeitsweisen durchsetzen, Arbeit wird an vielen Stellen effizienter organisiert. Menschen werden weniger Dienstreisen machen und aufgrund des höheren Homeoffice-Anteils wird weniger Stau in Ballungsgebieten entstehen. Das ist auch unter dem Nachhaltigkeitsaspekt eine gute Entwicklung. Und es wirft neue Fragen auf. Das sind Themen, mit denen wir uns heute befassen. Und mit Blick auf unsere Branche glaube ich fest daran, dass der Schuhhandel überleben wird – stationär und online.

 

Welchen Platz wird Gabor in diesen Zukunftsszenarien einnehmen?

Wir werden sicherlich als starke Marke präsent bleiben. Aber wir werden uns auch hinterfragen müssen, etwa mit Blick auf unsere Kollektionen oder die Begehrlichkeit der Marke. Was uns sehr freut, ist, dass Händler trotz der aktuell sehr schwierigen Lage bei uns kaufen und uns signalisieren: Ihr leistet einen guten Service, ich vertraue auf eure Produkte. Ich hoffe, dass wir bald wieder stärker physisch mit unseren Kunden interagieren können. Der Blick ins Gesicht fehlt nach all der Zeit. Wir wollen wieder an Messen teilnehmen. Dass wir so lange nicht mehr persönlich zusammenkommen konnten, tut weh.

 

Experten prognostizieren ein „Händlersterben“, das durch Corona noch beschleunigt wird. Sehen Sie dies auch – und was bedeutet es für Gabor?

Uns ist bewusst, dass sowohl Handel als auch Industrie aktuell einen Strukturwandel durchlaufen. Es wird Händler geben, die aufgeben müssen. Für uns bedeutet das: Wir müssen flexibel bleiben. Wir wollen und werden da sein, wo Menschen unsere Schuhe kaufen wollen. Starke Marken bleiben auch in einem veränderten Markt eine wichtige Orientierungshilfe – stationär und online. Das bedeutet für uns einen enormen Aufwand und Investitionen, zum Beispiel in Suchmaschinen-Rankings. Unter anderem dafür haben wir vor einigen Jahren unseren Digital Cube aufgebaut.

 

Wird Gabor das B2C-Geschäft ausbauen?

Ganz klar: Ja. Wir werden dieses Business ausbauen und internationalisieren. In diesem Jahr werden wir unseren Onlineshop in einem bis zwei weiteren Märkten starten. Wohlgemerkt immer gemeinsam mit dem Handel, denn der Onlineshop fungiert als Plattform, über die unsere Händler partizipieren. Auch Monostores und Shop-In-Shops werden weiterhin entstehen. Die Endverbraucher sagen uns, wo sie ihre Produkte kaufen werden. Und wir sind gefordert, unsere Produkte dort anzubieten. Wir werden das Rad nicht mehr zurückdrehen.

 

Gibt es Dinge, von denen Sie sich mit Blick auf Ihr Unternehmen durch Corona verabschiedet haben?

Wir haben uns in den zurückliegenden Monaten alles angeschaut und die Zeit genutzt, um Dinge in Frage zu stellen, vom Beratervertrag bis zum Dienstleister, vom Einkauf des Bleistifts bis zum Einkauf der Produktionsmaterialien. Wir haben uns beispielsweise entschieden, uns von Randaktivitäten zu trennen. Das umfasst beispielsweise das Lizenzgeschäft mit Strümpfen und Socken. Das bringt nichts und bindet Ressourcen.

 

…und gibt es neue Themen, die Sie im Zuge der neuen Situation begonnen haben?

Es ist nicht ganz neu, aber in der Krise begonnen haben wir mit unserer Marke Pius Gabor, die erfreulicherweise trotz Corona eine sehr positive Rolle einnimmt. Als wir damit an den Start gingen, im Januar letzten Jahres, gab es erste Anzeichen für eine drohende Pandemie. Wir haben uns damals gefragt, wie es werden würde, in dieser Situation mit einer neuen Marke auf den Markt zu kommen – das hat uns durchaus Bauchweh verursacht. Aber wir wurden eines Besseren belehrt: Pius Gabor war in keiner Schublade, eben weil die Marke neu war. Es gab keine Altlasten. Die Marke hat binnen kurzer Zeit einen Platz in den Top Ten der wichtigsten Herrenschuhmarken erreicht. Wir sind also mit diesem Neustart bislang gut gefahren.
Wieder aktiviert und ausgebaut haben wir zudem das Thema Hausschuhe. Hier haben wir eine Lücke gefüllt und eine schöne zusätzliche Paarzahl erreicht. Dieses Thema wird für uns ein Baustein bleiben. Die Menschen wollen auch zuhause schöne und bequeme Schuhe haben.
Gelungen ist der Start mit Rollingsoft für Herren, was unter Pius Gabor vertrieben wird. Da die Marke Rollingsoft im Damenbereich gut eingeführt ist, ist auch der Launch der Herrenschuhe geglückt.

 

In den vergangenen Monaten wurden Kollektionen zunehmend digital entwickelt und auch geordert. Bleibt es künftig dabei?

Zunächst zur Order: Wir stellen fest, dass die digitale Order zumindest in Deutschland noch einen gewissen Anlauf braucht. Viele Händler wünschen lieber einen Termin im SOC. Wir sind mit Mobimedia gestartet und werden dies auch fortsetzen. Händler, die dieses System beispielsweise aus dem Modemarkt kannten, nutzen es sehr gern. Auch Händler in anderen Märkten, etwa in Skandinavien, haben das Angebot gern angenommen.
Bei der Entwicklung setzen wir schon seit Jahren auf Digitalisierung und nehmen eine Vorreiterrolle ein; etwa beim 3D Druck im Sohlenbereich oder beim Datenaustausch mit Leistenbauern und Sohlenanbietern. Kreative Ideen entstehen aber vor allem dann, wenn mehrere Menschen zusammenarbeiten. Wir gehen daher von einem Mix aus.

 

Wird sich dieser Mix aus physischen und digitalen Elementen auch im Messe-Business etablieren?

Physische Messen fehlen uns. Für uns als Marke ist es wichtig, Neukunden zu gewinnen. Das lässt sich digital nicht so einfach machen. Bedenken Sie allein das Datenvolumen, das entsteht, wenn man eine vollständige Gabor-Kollektion digital und in 360 Grad zeigen will. Ich halte daher einen Mix aus physischer und digitaler Kollektionspräsentation für möglich. Wünschen würde ich mir eine starke Messe in Deutschland und eine starke internationale Veranstaltung.

 

Wird Corona das Verbraucherverhalten verändern?

Die Händler, die in Lockdown-Phasen den Kontakt zu ihren Kunden gehalten haben, haben Chancen, weiter zu bestehen. Das bezieht sich nicht nur auf kleine Kunden, sondern auch auf größere Filialisten. Viele Unternehmerinnen und Unternehmer haben nicht gefragt, ob es sich lohnt, am Ball zu bleiben. Sie haben es einfach gemacht, zum Beispiel über gute und attraktiv gestaltete Newsletter. Ich bin sicher, dass diese Händler weiter von ihren Kunden aufgesucht werden.

 

Wird Nachhaltigkeit wichtiger? Und was bedeutet das für Gabor?

Einige Aspekte dieses Themas sind unter dem Eindruck der Pandemie ein wenig in den Hintergrund getreten. Ich habe aber die Hoffnung, dass, wenn Corona weitgehend im Griff ist, Nachhaltigkeit wieder eine wichtigere Rolle spielen wird. Wir haben für uns sehr konkrete Ziele definiert, an denen wir uns in den nächsten Monaten und Jahren orientieren werden, z.B. die weitere Reduzierung von Kunststoffen bei unseren Verpackungen und die verstärkte Nutzung zertifizierter Leder und recycelter Materialien. Man muss dabei aber immer sehen, was für ein modisches und konsumiges Produkt möglich ist. Bis ein Schuh 100% nachhaltig ist, wird noch ein langer Weg zu gehen sein. Und nach wie vor stellen wir fest, dass das Gewissen oft an der Kasse abgegeben wird. Wir wollen aber unter der Überschrift „So ist Gabor“ weiterhin unseren Kunden ein gutes Gefühl geben und ihnen zeigen, wie wir mit dem Thema umgehen. Nachhaltigkeit ist ein wichtiges Zukunftsthema. Es hat einen Prozess in Gang gesetzt, an dem wir teilhaben.

 

Vor allem junge Konsumenten fordern vielfach nachhaltige Produkte ein. Auf der anderen Seite sind es vorwiegend die Best Ager, die sich hochwertige ökologisch einwandfreie Produkte leisten können und wollen. Wie positioniert sich Gabor mit Blick auf diese Zielgruppen?

Ich bin überzeugt, dass junge Menschen weiter Treiber der Nachhaltigkeits-Thematik sein werden. Es ist ja auch ihre Welt, in der sie in 40 oder 60 Jahren leben werden. Das Thema wird uns allein schon deshalb weiterhin umtreiben. Trotzdem sind viele jüngere Menschen nicht bereit oder in der Lage, Geld für wirklich nachhaltige Produkte auszugeben. Vertikale und Discounter setzen das Thema zunehmend um. Aber bei einem Schuh für 29 oder 39 Euro kann man schlicht nicht erwarten, dass er wirklich nachhaltig hergestellt ist. Für uns stellt sich die Frage, wo unsere Marke zuhause ist. Das ist im Kern die Kundin ab Mitte 30 und bis Mitte 70. Wir beginnen eher bei der jungen Mutter, die ab einem gewissen Zeitpunkt stärker Wert auf Nachhaltigkeit legt.

 

In einem Interview im Rahmen unserer „75“-Serie hat E-Commerce-Experte Marcus Diekmann gefordert, Verbundgruppen sollten die Zusammenarbeit mit der Industrie beenden und stattdessen Eigenmarken anbieten. Was sagen Sie zu dieser Position?

Natürlich gibt es Menschen, die gern polarisieren. Ich frage mich: Muss heute wirklich jeder zu allem etwas sagen? Und ist auch jeder berechtigt, einen Blick über den Tellerrand in eine völlig andere Branche zu werfen? Ich habe zur Frage, ob Verbundgruppen als Hersteller agieren sollten, eine deutliche und kritische Position – auch schon seit längerem. Was soll das bringen, wenn Verbundgruppen Schuhe produzieren lassen? Wo soll der Vorteil liegen? Wir Hersteller tragen ein enormes Risiko, von der Entwicklung über die Produktion bis hin zum Lager. Und wir investieren große Summen in unsere Marken. Weiß Marcus Diekmann, wer zu wesentlichen Teilen die Finanzierung von Verbundgruppen trägt? Und glaubt er wirklich, Händler können mit No-Name-Marken im Wettbewerb bestehen? Wir bieten dem Handel Shops an, wir nehmen ihm keine Produktgruppen weg, und wir setzen auf eine faire Zusammenarbeit mit Handel und Verbundgruppen.

 

Wir haben schon oft über das Thema Partnerschaft in der Schuhbranche gesprochen. Diese wird in Teilen gelebt, ist oft aber auch nicht mehr als ein Lippenbekenntnis. Wie definieren Sie Partnerschaft mit dem Handel?

Manchmal hat man das Gefühl, im Handel herrsche die Meinung vor, die Industrie habe die Taschen voller Geld. Man muss aber sehen, dass eine Krise in der Branche immer mit einem gewissen Versatz wirkt. Geht es dem Handel schlecht, leidet in den folgenden Saisons die Industrie. Händler haben mir gesagt, für Gabor sei es ja leicht, man sei in vielen Märkten, auch in Asien, aktiv. Das mag richtig sein, wenn sich diese Märkte positiv entwickeln. Aber wir liefern in 60 Länder und wir leben in jedem einzelnen Land mit einer spezifischen Corona-Situation, mit Lockdowns und anderen Szenarien. Es gibt Märkte, in die wir aufgrund politischer Entscheidungen nicht liefern können oder in denen Despoten neue Spielregeln definieren. Das sind enorme Herausforderungen für uns. 2020 war ein sehr schwieriges Jahr. Aber 2021 regnet es bei der Schuhindustrie ordentlich rein – für uns ist dieses Jahr noch einmal deutlich schwieriger.

 

Derzeit ist viel die Rede vom „Mindset“, das sich ändern müsste – auch und gerade bedingt durch Corona. Glauben Sie das auch? Und kann man das überhaupt?

Ganz klar: Es muss sich etwas tun. Jeder muss seine Lehren aus der Krise ziehen, sich hinterfragen. Ich kann nur jeden ermuntern zu überlegen: Wofür stehe ich? Wo sehe ich Chancen? Das bezieht sich auf den Handel und auch auf die Industrie. Auch wir müssen uns überlegen, welche Rolle wir in Zukunft spielen wollen.

 

Eine Frage zur Mode: Werden wir bald wieder mehr Pumps auf den Straßen sehen?

Ich hoffe es sehr. Es wäre sehr schade, wenn Pumps in Zukunft keine Berechtigung mehr hätten. Tatsächlich hat das Segment enorm gelitten: Es gibt keine Anlässe, keine Veranstaltungen mehr, das Bordpersonal bleibt derzeit weitgehend am Boden. Pumps haben aber in der Vergangenheit immer wieder Auf und Abs gehabt. Nach spitz kam rund, nach blockigen Absätzen kamen die schlanken. Insofern sehe ich Chancen für ein Revival. Im übrigen kann man auch beobachten, dass TV-Moderatorinnen überwiegend Pumps tragen. Ich glaube, dass das bei der einen oder anderen Zuschauerin eine gewisse Begehrlichkeit weckt. Pumps werden aber bequem und weich sein müssen. Einen unbequemen Pumps wird niemand mehr haben wollen. Und ich schätze, dass der Anteil an klassischer Schuhmode nicht mehr über 15% steigen wird.

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Petra Steinke / 14.05.2021 - 12:20 Uhr

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