Öffnungen in mehreren Schritten

Lockdown soll bis Ende März verlängert werden

Bundeskanzlerin Angela Merkel (Foto: Bundesregierung)
Bundeskanzlerin Angela Merkel (Foto: Bundesregierung)

Laut Beschlussvorlage für das heutige Treffen der Bundeskanzlerin mit den Länderchefinnen und -chefs sind Lockerungen geplant. Der Schuh- und Modehandel muss demnach aber vorerst warten.

Bis zum 28. März soll der aktuell geltende Lockdown laut der Vorlage verlängert werden. Zugleich sollen aber einige Lockerungen vorgesehen sein. Für den Einzelhandel gilt demnach: Neben Blumenläden und Gartenmärkten sollen zunächst auch Buchhandlungen öffnen können – und zwar bundesweit einheitlich. Voraussetzung sind Hygienekonzepte und eine Begrenzung von einem Kunden pro 20 qm. Auch sollen weitere körpernahe Dienstleistungsbetriebe sowie Fahrschulen öffnen können. Hier sollen tagesaktuelle negative Schnelltests sowie Hygienekonzepte Bedingung sein. Auch sportliche Aktivitäten im Freien sollen größeren Gruppen gestattet werden.

   

Erst im Zuge einer zweiten Öffnungswelle käme auch der Schuh- und Modehandel zum Zug: So soll in Bundesländern oder Regionen mit einer Inzidenz unter 35 der Einzelhandel insgesamt mit einer Begrenzung von einer Kundin oder einem Kunden pro 10 qm für die ersten 800 qm öffnen dürfen, außerdem Museen, Galerien, zoologische und botanische Gärten sowie Gedenkstätten.

Geschäfte in Regionen mit einer Inzidenz unter 100 sollen „Terminshopping-Angebote“ machen dürfen – mit einem Kunden je 40 qm. Auch Museen und Zoos dürfen Besucher einlassen, aber nur mit vorheriger Terminvergabe. Sport im Außenbereich ist zu zweit erlaubt beziehungsweise für Kinder bis 14 Jahren in Gruppen von bis zu zehn.

Eine „Notbremse" sieht jedoch vor, dass diese Öffnungen rückgängig gemacht werden, wenn die Inzidenz in der jeweiligen Region auf über 100 steigt. Steigt die Sieben-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen auf über 100, treten „ab dem zweiten darauffolgenden Werktag“ die bislang gültigen Kontaktbeschränkungen wieder in Kraft, heißt es in dem aktuellen Entwurf.

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Petra Steinke / 02.03.2021 - 11:55 Uhr

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