Neues Infektionsschutzgesetz vor Verabschiedung

Medien: Ampel plant Lockdown für Ungeimpfte

Shopping in der Corona-Pandemie - Herausforderung für Handel und Verbraucher. (Foto: Unsplash/Ross Sneddon)
Shopping in der Corona-Pandemie - Herausforderung für Handel und Verbraucher. (Foto: Unsplash/Ross Sneddon)

Laut Medienberichten will die Ampel-Koalition in Kürze neue Corona-Maßnahmen beschließen. Diese würden auf einen Lockdown für Ungeimpfte hinauslaufen.

Wie ntv.de unter Berufung auf einen Entwurf der Ampel-Koalition berichtet, sollen Ende der Woche Bundestag und Bundesrat über ein neue Infektionsschutzgesetz abstimmen. "Das ist faktisch ein Lockdown für Ungeimpfte, der hier auf den Weg gebracht wird", sagte SPD-Fraktionsvize Dirk Wiese dazu dem ZDF. Unter anderem soll die 2G oder 2G Plus Regelungen, die bereits in mehreren Bundesländern gelten, bundesweit eingeführt werden. Der Besuch von Restaurants, Kinos, Theatern und Fußballstadien ist dann nur noch Geimpften und Genesenen gestattet. Ungeimpfte erhalten auch mit negativem Testergebnis keinen Zutritt.

Darüber hinaus soll eine 3G-Pflicht im ÖPNV eingeführt werden. Demnach dürften nur noch Geimpfte, Genesene oder Getestete in Zügen, Bussen und Taxis mitfahren. Auch am Arbeitsplatz soll nach dem Willen der Koalitionäre künftig 3G gelten. Arbeitnehmer müssten demnach einen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen. Stehe dieser nicht zur Verfügung, müssten sie vor Betreten des Arbeitsplatzes täglich einen negativen Corona-Test vorlegen. Arbeitgebern, die diese 3G-Regelung nicht kontrollieren, droht ein Bußgeld. Sie sollen explizit das Recht erhalten, den Impfstatus abzufragen.

Den vollständigen Bericht lesen Sie hier.

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Helge Neumann / 15.11.2021 - 14:18 Uhr

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