75 Jahre schuhkurier – Interview mit Marlies und Thomas Hüser

„Mensch zu Mensch“

Thomas und Marlies Hüser vom Schuhhaus Hölscher im schuhkurier-Interview. (Foto: Stephan Heesch)
Thomas und Marlies Hüser vom Schuhhaus Hölscher im schuhkurier-Interview. (Foto: Stephan Heesch)

Marlies und Thomas Hüser vom Schuhhaus Hölscher in Emsdetten sprechen mit schuhkurier über die vergangenen Corona-Monate, über das, was ihnen Hoffnung gegeben hat, und über ihre Pläne für die Zukunft. 

Welche Veränderungen haben Sie seit Corona wahrgenommen?

Marlies Hüser: Kleinkinder sind deutlich ängstlicher geworden. Corona scheint ganz viel mit Kindern zu machen. Bei den älteren Kindern ist das kein Problem, aber bei den kleinen gibt es eine deutliche Hemmschwelle, wenn Menschen mit ihnen agieren. Da hat Corona was bewirkt. Wir hoffen, dass sich das bald wieder ändert. Die spannende Frage wird auch sein, wie lange Kinder noch Masken tragen müssen.

Wie läuft das Geschäft aktuell?

Marlies Hüser: Es läuft wieder richtig gut, seitdem wir nicht mehr die Beschränkungen haben, dass wir nach Impfausweisen oder negativen Tests fragen müssen. Seitdem Test & Meet und Click & Meet vorbei sind, haben wir wieder sehr gute Frequenz im Laden. Die Kunden suchen vor allem nach Wanderschuhen. Es ist auffällig, wie stark der Outdoor-Bereich derzeit zulegt. Sommerschuhe werden auch nachgefragt. Bei uns in Nordrhein-Westfalen sind derzeit Sommerferien und viele Familien fahren tatsächlich in den Wanderurlaub nach Österreich, in den Schwarzwald oder in den Taunus.

Thomas Hüser: Wir haben das auch bei Instagram und Facebook wahrgenommen. Die Postings unserer Kunden zeigen, dass sie jetzt draußen sind, auch regional. Da sind jetzt Menschen unterwegs, die vorher nicht wanderten. Das liegt wohl auch an den Beschränkungen, die es Anfang des Jahres noch gab. Die Leute haben Lust sich etwas Gutes zu tun und wollen kaufen.

Marlies Hüser: Das letzte Vierteljahr ist für uns als Händler sehr beruhigend. Diese verzweifelte Stimmung von Dezember, Januar und Februar hat sich in eine Zuversicht gewandelt.

Wird es im Herbst einen erneuten Lockdown geben? Wie wird sich der Herbst für den Schuhhandel gestalten?

Thomas Hüser: Nach dem Lockdown ist vor dem Lockdown. Ich habe die Sorge, dass keine neuen Konzepte entwickelt werden, sondern die Notbremse aus der Schublade gezogen wird. Wir werden vermutlich nicht über neue Ansätze oder Strukturen reden. Es hängt wohl vieles vom Impffortschritt ab, der aber aktuell zu stocken scheint. Deshalb bin ich jeder Initiative dankbar, die sich für den Handel einsetzt. Als Beispiel möchte ich da die Verfassungsklage der ANWR nennen, die dafür sorgen soll, dass sich in den Strukturen und Konzepten endlich etwas ändert.

Was sollten Händler jetzt machen, um für einen zweiten Corona-Herbst fit zu sein?

Marlies Hüser: Wir denken, dass man als Händler ein gutes Termin-Tool benötigt, wenn wir mit Einschränkungen öffnen dürfen. Dieser Service eine große Hilfe, aber das sollte jetzt schon installiert und gut geprobt sein. Aktuell läuft es bei uns nebenher, aber wir gehen fest davon aus, dass wir es im Herbst wieder zwingend brauchen werden.

Thomas Hüser: Wichtig ist vor allem, dass man das Tool sowohl offline, also im Telefondienst, als auch online füllen kann. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Kunden es auch ohne explizite Werbung annehmen und nutzen. Die Leute haben sich daran gewöhnt. Wir machen auch jetzt noch darüber Termine, obwohl die Menschen auch ohne kommen können.

Marlies Hüser: Im Kinderbereich ist die Terminbuchung deshalb so hilfreich, weil die Kunden keine Wartezeiten haben. Wer einen Termin gebucht hat, ist auch dran. Das kommt besonders bei Eltern mit kleineren Kindern gut an, die dadurch längere Wartezeiten und somit Stress vermeiden können. Wenn wir im Schnitt acht Verkäuferinnen auf der Fläche haben, sind immer zwei nur für die Termine da, wenn wir mehr Termine haben, natürlich entsprechend mehr. Es ist einfach ein netter Zusatz für die Eltern.

Thomas Hüser: Die Mütter genießen das geradezu und nutzen es auch gerne weiter. Auch dass sie dann persönlich und entspannt von unseren Verkäuferinnen beraten werden können. Und uns tut es gut, weil wir viel besser planen können. Aber um auf die Frage zurückzukommen: Sich jetzt zurückzulehnen und zu sagen, dass die Pandemie vorbei ist, wäre ein Fehler. Man sollte die Lehren aus den vergangenen Lockdowns gezogen haben und nun in der Lage sein, rasch den Hebel umzulegen, um schnellstmöglich wieder startklar zu sein. Man sollte die Zeit nutzen, um ein Basis-Set aufzubauen. Wir suchen beispielsweise aktuell nach einem Tool, mit dem wir unsere Kommunikationswege schlank im Blick behalten können.

Welche Lehre ziehen Sie aus Corona?

Marlies Hüser: Es gibt da einen Satz, den mein Mann einmal gesagt hat: „Wir müssen uns selbst retten, der Prinz auf dem Pferd kommt nicht.“ Der Satz verdeutlicht, dass jeder für sich individuell eine Lösung finden muss, wie er mit den Kunden in Kontakt kommt und wie er seine Aufgabe als Händler – nämlich zu handeln – aufrechterhält. Und da haben viele Kollegen wirklich unterschiedlichste Wege gefunden. Die einen haben ganz viel über Videochats verkauft, andere haben einen Lieferservice aufgebaut. Jeder, der seine Kundschaft kannte, kann auf seine Kunden reagieren. Wir haben das nicht anders gemacht.

Thomas Hüser: Die Politik hat aus unserer Sicht keine Konzepte für den Handel entwickelt. Die Verbundgruppen haben sehr engagiert reagiert. Auch unsere Stadt hatte gute Ideen, die aber meist an den Entschlüssen der oberen Instanzen gescheitert sind. Man hat eindeutig gemerkt, dass der Einzelhandel keine Lobby hat. Das Verständnis für die Probleme des Schuh-Einzelhandels ist überhaupt nicht bekannt oder verankert.

Was sollte der Handel besser machen, um eine Lobby aufzubauen?

Thomas Hüser: Die bestehenden Interessenverbände sind in der Zeit schon wach geworden und derzeit sehr aktiv. Die Verbände haben gemerkt, dass sie sich noch mehr ins Politische einmischen müssen. Private Initiativen wie #handelstehtzusammen treiben die Sache weiter voran. Dafür sind wir sehr dankbar.

Zurück zu den Kinderschuhen. Diese gelten als Krisen-Gewinner. Wie haben Sie das erlebt?

Marlies Hüser: Genau so. Kinderschuhe sind anscheinend ein krisensicheres Fundament. Das liegt einerseits daran, dass sie sehr beratungsintensiv sind, aber auch dass Kinder meist nicht auf einen Fundus an Schuhen zurückgreifen können, wenn sie neue benötigen. Unsere Kinderschuhzahlen haben bei weitem nicht so gelitten wie der Herren- und der Damenbereich. Im Grunde haben uns die Kinderschuhe vor den roten Zahlen gerettet. Das Kinderschuhsegment ist verlässlich.

Werden Sie das Kinderschuhsegment weiter ausbauen?

Thomas Hüser: Darüber diskutieren wir derzeit häufig. Aber wir sind noch zu keinem Ergebnis gekommen.

Marlies Hüser: Wir glauben fest daran, dass der Damenbereich im nächsten Jahr wieder wachsen wird. Dann können wir wieder feiern und vieles, wie Hochzeiten, wird nachgeholt werden. Die Damen werden dann neu kaufen. Deshalb erwarten wir eine deutliche Steigerung im Bereich Galanterie.

Thomas Hüser: Unabhängig von der Marktentwicklung muss ich Kinder und Kinderschuhe lieben. Da darf man nicht rein nach Zahlen gehe. Wer den Kinderschuhbereich vor einiger Zeit aufgegeben hat, wird ihn auch jetzt nicht neu beleben.

Wie sollte sich die Kinderschuhbranche für die Zukunft aufstellen, um den Schwung mitnehmen zu können?

Marlies Hüser: Wir erhoffen uns, dass die Lieferanten bereit sind, Schuhe auf Lager zu halten. Wir haben unseren Einkauf bereits gesteigert, aus Sorge, dass Firmen nicht nachlieferfähig sind. Damit haben wir einen Großteil des Risikos übernommen. Ich hoffe jetzt sehr, dass die Firmen sich ins Zeug legen und bei Kunden, die gut ordern auch nachlieferfähig sind. Wir wünschen uns eine partnerschaftliche Nachlieferfähigkeit der Hersteller, d.h. wir möchten dann nicht mit gekürzten Vorordern arbeiten, sondern auch unseren Teil dazu beitragen.

Thomas Hüser: Wir möchten, dass alle an einem Strang ziehen und die Lasten gleich verteilt werden.

Wo liegen die Sorgen im Kinderbereich?

Marlies Hüser: Ich habe richtige Sorgen vor großen Preissteigerungen. Im Kinderschuhbereich muss es einfach einen gewissen Qualitätsstandard geben. Man kann schlecht an der Qualität sparen, um bei den Preisen stabil zu bleiben. Ich habe Angst, dass uns die Preise davon galoppieren, weil wir von vielen Seiten gehört haben, dass die Rohstoffe, Kleber und Sohlen teurer werden. Uns treibt zudem die Sorge um, dass Eltern die gestiegenen Preise nicht stemmen können und dann gezwungenermaßen abwandern. Auch bereitet uns Bauchschmerzen, ob die Ware überhaupt pünktlich auf der Fläche stehen wird.

Ist das noch eine Auswirkung der Suez-Kanal-Krise?

Thomas Hüser: Nein, das sind nicht bloß Auswirkungen des „verstopften“ Kanals. Seit Ende Mai ist einer der größten chinesischen Frachthäfen quasi geschlossen. Eine kurzfristige Entspannung ist nicht in Sicht. Die Lieferketten brechen aktuell zusammen. Die Frachtkosten explodieren. Unsere Order für das Outdoor-Segment bei den Kindern haben wir deshalb sechs Wochen früher als sonst platziert, weil wir Sorgen um die Lieferzeiten haben. Das beeinflusst natürlich auch die Preise, zu denen wir einkaufen, und die aktuell teilweise nicht kalkulierbar sind. Als drittes Sorgenfeld sehen wir einen Rückgang bei den Kollektionsentwicklungen. Die Kunden werden bemerken, wenn es nichts Neues auf der Fläche gibt. Da sollte jetzt nicht nachgelassen werden.

Anderes Thema: Was wünschen sich Eltern und Kinder von den Schuhen?

Marlies Hüser: Es ist immer ganz spannend, wie man das Kind definiert. In den Köpfen steckt die Eingrenzung bis Größe 35. Aber es geht natürlich darüber hinaus. Kindergartenkinder gehen stark über Emotionen. Wenn du ein Pferd auf dem Schuh hast, dann ist die Welt in Ordnung. Der Schuh muss in der Lage sein, die Fantasiewelt der Kinder zu erreichen. Ab der Schule entstehen jedoch ein unglaubliches Marken- und Trendbewusstsein und der Wunsch, die Älteren zu kopieren. Aber auch da muss man gucken, dass der Schuh belastbar ist. Der Schuh muss cool sein, aber gleichzeitig auch den Pausenhof und die Matschecke aushalten. Hier muss der Schuh im Grunde eine Kopie der Großen sein, aber fürs echte Leben geschaffen sein.

Welche Rolle spielen Barfußschuhe?

Marlies Hüser: Das Thema hat eine sehr hohe Berechtigung und ist mit Sicherheit wichtig für die Entwicklung der Fußmuskulatur. Aber wie immer liegt die Lösung nicht im Verabsolutieren. Ich kann nicht nur in Barfußschuhen laufen. Wenn ich ein Kind mit ganz schlanken Füßen habe, dann kommt es mit einem Barfußschuh nicht zurecht. Ich glaube, dass die Lösung in einer guten Mischung aus vielen verschiedenen Formen liegt, um Füße immer ganz unterschiedlich anzusprechen. Man muss da den Fuß selbst im Blick haben. Es ist wichtig, eigene Kompetenz zu haben, um gegenüber Eltern argumentieren zu können. Diese haben vielleicht über Kanäle wie das Internet eine andere Meinung aufgebaut.

Thomas Hüser: Wir haben in dem Fall den Vorteil, den Eltern direkt am Kinderfuß zeigen zu können, was geht und was nicht. Wenn die Eltern sehen, wie ihr Kind läuft und gleichzeitig von uns eine kompetente Erklärung dazu bekommen, haben wir eine Chance, den richtigen Schuh fürs Kind zu verkaufen.

Und was ist mit der Nachhaltigkeit?

Marlies Hüser: Das Thema Nachhaltigkeit ist nicht mehr wegzudenken, besonders bei den Kinderschuhen. Die, die jetzt auf die Straße gehen, verlangen das von uns. Wir merken jedoch, dass ganz viele Lieferanten tolle Ansätze haben, es aber meist nicht schaffen, diese auf der Fläche zu kommunizieren. Ich sehe es als großes Manko, dass wir mit einigen Kollektionen aus Europa gut unterwegs sind, aber es nicht vermittelt kriegen. Das ist eine ganz große Baustelle. Die Branche muss schauen, wo sie schon gut unterwegs ist und wie sie das auch verdeutlichen kann.

Thomas Hüser: Die andere Geschichte ist, dass wir auch in den Unternehmen mehr an Nachhaltigkeit arbeiten müssen. Es reicht nicht, einfach nur ein Etikett an den Schuh zu hängen. Wir müssen schauen, wie wir uns mit Verbräuchen und Materialien auseinandersetzen. Es gibt derzeit einige Initiativen, zum Beispiel wie ein Unternehmen klimaneutral wird. Aber auch das läuft eher hinter den Kulissen. Ich gebe meiner Frau recht, dass viele Lieferanten gute Sachen machen, aber sie nicht genügend kommunizieren. Wenn das alles transparenter wird, würden auch die bestehenden Lücken transparenter, an denen man dann arbeiten kann.

Wie fordert der Verbraucher das ein?

Thomas Hüser: Die Kunden fragen nach. Das passiert im Verkaufsgespräch, wo häufig nach dem Produktionsort gefragt wird. Aber auch soziale Gerechtigkeit und nachhaltige Materialien spielen eine Rolle.

Marlies Hüser: Wir haben zum Beispiel für unser Geschäft entschieden, keine Schuhe mit Blinkern einzukaufen. Einige Kunden suchen zwar danach, aber wenn wir ihnen im Gespräch unsere Argumente darlegen, haben die meisten Verständnis. Denn die wissen oft gar nicht, dass so ein blinkender Schuh strenggenommen ein Elektrogerät ist, welches über uns zur Entsorgung an den Lieferanten zurückgeschickt werden müsste, der es dann entsprechend entsorgen muss. Das ist für uns ein Punkt, an dem man ganz einfach ein Statement für mehr Nachhaltigkeit machen kann.

Was ist für die Zukunft geplant?

Marlies Hüser: Das ist eine schwierige Frage, da wir uns in sehr unsteten Zeiten befinden. Generell möchten wir unser Geschäft mit viel Kraft und Elan weiterführen – so wie bisher.

Thomas Hüser: Was wir aus Corona gelernt haben ist, dass wir auch andere Dinge angehen müssen. Unter anderem möchten wir unser Wissen vermarkten, wie zum Beispiel durch mein Buch. Da befinde ich mich gerade in einer riesigen Lernschleife. Aber das ist ein Baustein, den wir unserem Unternehmen Stück für Stück hinzufügen werden.

In Ihrem Buch sprechen Sie über mögliche Zukunftsszenarien für die Schuhbranche. Sind Sie denn optimistisch für die Zukunft?

Thomas Hüser: Ja, das bin ich! Die Kunden wollen von Menschen kaufen. Das haben wir bei einem schönen Beispiel gemerkt: Eine Kundin war bei uns im Geschäft und hat ihren Einkauf getätigt. Und dann fragte sie uns: „Dürfte ich wohl noch eine halbe Stunde hierbleiben?“ Die Menschen sehnen sich einfach nach persönlichen Begegnungen und das macht mich optimistisch. Zudem merken wir, dass der Konsum nachgeholt wird! Die Menschen wünschen sich neue Schuhe. Und suchen Begegnungen. Das werden wir durch lebendigere Innenstädte schaffen. Kooperationen müssen mehr in den Mittelpunkt rücken. Das erfordert bei allen Beteiligten ein Umdenken, Kreativität und Mut, neue Dinge zu testen. Vielleicht denken wir Handel irgendwann ganz anders, aber was bleibt, ist der Faktor „Mensch zu Mensch“.

Marlies Hüser: Es war sehr wichtig in den vergangenen Monaten, dass sich ein Team auch als Team versteht. Wir sind sehr froh über unsere Mitarbeiter, die jeder nach seinen Möglichkeiten zum Erfolg beigetragen hat. Allein hätten wir beide das nicht stemmen können. Wir waren positiv überrascht, wie belastbar unser Unternehmen ist. Da sind wahnsinnige Energien freigesetzt worden. 

 

Weitere Interviews und Berichte gibt es in der aktuellen Ausgabe des schuhkurier. Hier auch als ePaper verfügbar.

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Christopher Mastalerz / 06.08.2021 - 11:11 Uhr

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