Maßnahme gilt ab 21. Dezember

Niedersachsen führt FFP2-Maskenpflicht im Handel ein

Die niedersächsische Landesregierung reagiert auf das Aus für die 2G-Regel im Handel. Ab dem 21. Dezember gilt eine FFP2-Maskenpflicht im Einzelhandel.

Am 16. Dezember hatte das Oberverwaltungsgericht Lüneburg die 2G-Regel für den Einzelhandel in Niedersachsen gekippt. In Reaktion auf das Urteil hat die Landesregierung kurzfristig die Corona-Schutzverordung angepasst und eine FFP2-Maskenpflicht im Einzelhandel erlassen. Diese Vorschrift gilt auch in allen Lebensmittelgeschäften, in Apotheken, Drogerien, Babybedarfsmärkten etc. Kinder von 0 bis 5 Jahren müssen gar keine Maske tragen, von 6 bis 14 Jahren reicht eine normale Alltagsmaske. Ab 14 Jahren trifft auch Jugendliche die FFP2-Maskenpflicht.

Der Pflicht, eine FFP-2 Maske zu tragen, unterliegen zum einen die Kundinnen und Kunden, im Grundsatz aber auch die im Einzelhandel Beschäftigten, die direkten Kundenkontakt haben. Keinen direkten Kundenkontakt haben beispielsweise Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ausschließlich in Büros oder Lagerräumen jenseits der Verkaufsräume arbeiten.

Eine Ausnahme vom Tragen der Atemschutzmaske mindestens des Schutzniveaus FFP2, KN 95 oder eines gleichwertigen Schutzniveaus gilt, wenn alternative Maßnahmen getroffen werden. So können beispielsweise physische Barrieren aus Glas oder Plexiglas zu einer Reduzierung der Virusübertragung beitragen. In derartigen Ausnahmefällen bleibt es dann aber dennoch bei einer Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske (OP-Maske).

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Helge Neumann / 21.12.2021 - 09:07 Uhr

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