E-Commerce

Otto Group erwartet hohes Wachstum

Sebastian Klauke, Vorstand E-Commerce, Technologie, Business Intelligence und Corporate Ventures bei der Otto Group. (Foto: Otto)
Sebastian Klauke, Vorstand E-Commerce, Technologie, Business Intelligence und Corporate Ventures bei der Otto Group. (Foto: Otto)

Die Otto Group wird das Geschäftsjahr 2020/21 voraussichtlich mit einem Wachstum von mehr als 20% abschließen.

Die Otto Group erwartet auf Basis von ersten Prognosen, das Geschäftsjahr 2020/21, das am 28. Febriar endet, mit einem Onlineumsatz von weltweit knapp 10 Mrd. Euro abzuschließen. Das würde einem Anstieg um 23% entsprechen. Im deutschen E-Commerce wird der Handels- und Dienstleistungskonzern voraussichtlich rund 6,9 Mrd. Euro umsetzen – 22% mehr als im Vorjahreszeitraum. Als wesentliche Treiber dieser positiven Entwicklung sieht die Otto Group dabei die konsequente Digitalisierung der Geschäftsmodelle der eigenen Konzernunternehmen und der entsprechenden Vertriebskanäle sowie das veränderte Einkaufsverhalten aufgrund der Corona-Pandemie. Sebastian Klauke, Konzern-Vorstand E-Commerce, Technologie, Business Intelligence und Corporate Ventures: „Wir haben die Otto Group in den vergangenen Jahren sehr konsequent und erfolgreich digital transformiert – auf allen Ebenen und Vertriebskanälen. Damit haben wir die Basis für die wirklich erfreulichen Zahlen im E-Commerce gelegt.“

Dies zeigt sich bei der Einzelgesellschaft Otto, die nach Angaben des Unternehmens im Zuge der Umsetzung des neuen Plattformmodells allein im laufenden Geschäftsjahr bereits über 1.000 neue Partnerunternehmen gewinnen konnte. Über das ganze Jahr 2020 hinweg verzeichnet Otto außerdem fast 2 Mio. zusätzliche aktive Kunden. Insgesamt erreicht die Plattform otto.de damit rund 9,4 Mio. aktive Kunden – ein Plus von fast 30% gegenüber dem Vorjahr.

Ein weiterer Grund für das Umsatzwachstum sei das durch die Corona-Pandemie veränderte Einkaufsverhalten der Konsumenten, teilt Otto weiter mit. Nach wie vor stark nachgefragt seien dabei Möbel und Wohnaccessoires sowie Technik und Multimedia. So liegen die Zuwachsraten beim Verkauf so genannter Wearables, zum Beispiel Smartwatches, teils im dreistelligen Prozentbereich. Der Textilhandel entwickle sich nach herausfordernden Monaten und Umsatzrückgängen im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres seit dem Frühherbst zunehmend positiv.

Sebastian Klauke: „Der Onlinehandel gilt dieser Tage als besonders sichere Form des Einkaufens. Vertrauen als Kernwährung erlebt eine echte Renaissance, jetzt auch im Vertrieb über das Internet. Das ist für uns ein wesentlicher Erfolgsfaktor und hilft uns gleichzeitig, die aufgrund der Pandemie rückläufigen Stationärumsätze überzukompensieren.“

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Helge Neumann / 28.01.2021 - 11:11 Uhr

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