„Trotz aller Umstände weiterentwickeln“

Peek & Cloppenburg Düsseldorf: Umsatzverluste und Expansion

Die Corona-Pandemie beeinflusste die Entwicklung der Düsseldorfer Peek & Cloppenburg-Gruppe erheblich.

Mit 1,024 Mrd Euro Umsatzerlösen (netto) war das Vorjahresniveau von 1,431 Mrd. Euro für das Unternehmen nicht erreichbar. Mit einer EBITDA-Marge von -4,8% lag das EBITDA bei -49,5 Mio. Euro. Im Geschäftsjahr 2020 gehörten zur Peek & Cloppenburg Gruppe mit ihren Konzernzentralen in Düsseldorf und Wien 138 Verkaufshäuser in 15 Ländern. Durchschnittlich waren im vergangenen Jahr bei der Peek & Cloppenburg KG, Düsseldorf, etwa 10.120 Mitarbeitende beschäftigt. Die Peek & Cloppenburg KG, Wien, hat mit Umsatzerlösen (netto) von 560 Mio. Euro ein Minus von 29,2% gegenüber dem Vorjahr verzeichnet. Ihre durchschnittliche Mitarbeiterzahl blieb mit rund 3.460 im Jahr 2020 unter Vorjahresniveau.

Trotz aller Umstände habe man sich weiterentwickeln und expandieren können, teilt das Unternehmen mit. Dabei liege der Fokus weiterhin auf dem stationären Handel. Man habe in die Standorte investiert und die Expansion vorangetrieben. Insgesamt hat die Gruppe nach eigenen Angaben in ihren europäischen Märkten 2021 mehr als 42.000 qm Verkaufsfläche generiert und optimiert, mehr als die Hälfte davon waren Neueröffnungen. Anson‘s trat mit drei neuen Stores in den osteuropäischen Markt ein. Zudem hat die Peek & Cloppenburg Unternehmensgruppe auf 9.000 qm Verkaufsfläche an sieben Standorten ein neues Pop-up-Konzept ausgerollt. Für 2022 sind darüber hinaus Neueröffnungen geplant. Unter anderem entstehen Standorte in Gießen und Weil am Rhein sowie ein neues Verkaufshaus in Prag. Mit einem Verkaufshaus in Brüssel erfolgt die Rückkehr nach Belgien. Zusätzlich sind Umbauten in einigen Häusern geplant, darunter Stuttgart und Ulm. Weitere Standorte werden laut dem Unternehmen auf die Möglichkeiten von Neu- oder Umbaueröffnungen geprüft.

Mit New Retail alle Vertriebskanäle vernetzen

Bis 2026 will das Unternehmen nach eigenen Angaben führender Omnichannel-Multimarkenhändler Europas für Mode werden. Wichtige Schritte auf dem Weg dahin seien der Ausbau des stationären Netzes von Peek & Cloppenburg und Anson‘s sowie die Einführung einer kundenorientierten, digital gesteuerten Omnichannel-Architektur. Im Zuge seiner Digitalisierungsoffensive hat Peek & Cloppenburg im November 2021 als einer der ersten Multimarken-Modehändler PayPal als Zahlungsoption im stationären Handel eingeführt.

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Petra Steinke / 28.12.2021 - 11:21 Uhr

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