„Gesundes und flexibles Unternehmen“

Peter Kaiser: So geht es weiter

Stefan Frank
Stefan Frank

Seit dem 1. März ist Stefan Frank Miteigentümer von Peter Kaiser. Welche nächsten Schritte sind geplant? schuhkurier sprach mit dem Unternehmer.

Zum 1. März hat Stefan Frank gemeinsam mit den Investoren Hans-Joachim und Gisa Sander unter anderem die Marke Peter Kaiser, die Immobilie des Herstellers in Pirmasens sowie Formen und Lagerware übernommen. Weitergeführt werden zudem die Peter Kaiser-Stores in Münster, München, Konstanz, Frankfurt sowie in Wertheim und in Zweibrücken. Rund 20 Beschäftigte sind aktuell in der Verwaltung in Pirmasens tätig, weitere 25 in den Geschäften. Rund um den Neustart sei viel zu tun, erklärt Stefan Frank. Man trete an, um sich mit schlanken Strukturen und viel Flexibilität im Markt zu behaupten. Dabei setzt der Unternehmer auf die Kombination von Tradition und Innovation. „Peter Kaiser wird Peter Kaiser bleiben. Wir werden weiter elegante Schuhe anbieten, aber trotzdem sportiver und zeitgemäßer werden.“

Ende März soll sie fertig sein, die neue Kollektion von Peter Kaiser für H/W 2021/22. Etwa 100 Modelle umfasst das Angebot. Man habe sich auf Bestseller wie u.a. Lederstretch-Stiefel konzentriert, werde aber auch ca. fünf neue Gruppen und auch sportive Modelle ergänzen, erklärt Stefan Frank. Trotz der Turbulenzen in den zurückliegenden Monaten sei es wichtig, Kontinuität zu wahren und im Saisonrhythmus keine Lücke entstehen zu lassen, so der Geschäftsführer des Unternehmens. Und man wolle weiter die Nr. 1 im Bereich Galanterie bleiben, weshalb elegantere Schuhe wie Pumps und Trotteurs auch in Zukunft eine wichtige Rolle in der Produktwelt von Peter Kaiser spielen sollen. Allerdings sollen neue Impulse zu mehr Frische führen und die Kollektion insgesamt moderner werden. In der Produktion arbeitet man weiter mit den Fabriken in Spanien und Italien zusammen, die auch zuvor schon Teile der Kollektion gefertigt haben. Auch Portugal sei als Produktionsstandort denkbar. Ganz klar werde man sich auf die Produktion in Europa konzentrieren und nur mit Partnern zusammenarbeiten, die über Expertise in der Fertigung hochwertiger Schuhe verfügen.
Sobald die Kollektion steht, wird der Peter Kaiser-Außendienst die neuen Produkte dem Handel präsentieren. Zudem ist die Kollektion im Showroom der Marke in München sowie auf der Messe in Schkeuditz zu sehen.
Trotz Pandemie blickt Stefan Frank positiv in die Zukunft: „Ich glaube, dass wir im Herbst schon ein ganzes Stück weiter sein werden. Wenn die Impfungen Fahrt aufnehmen, wird es wieder mehr Freiheiten gebe. Und ich glaube, dass die Menschen Nachholbedarf haben. Wir sind heute ein gesundes, flexibles Unternehmen. Und wir haben einiges vor.“

Login für Abonnenten
Sie möchten alle Inhalte lesen?
  • Website-Login
  • E-Paper-Zugang
  • Alle Newsletter
Petra Steinke / 12.03.2021 - 11:29 Uhr

Weitere Nachrichten