„Forever better“

Puma baut nachhaltige Produkte aus

Stefan Seidel, Head of Corporate Sustainability bei Puma (Foto: Puma)
Stefan Seidel, Head of Corporate Sustainability bei Puma (Foto: Puma)

Das Sportunternehmen Puma will bis 2025 neun von zehn seiner Produkte aus nachhaltigeren Materialien fertigen lassen.

Schon 2020 habe man einen wichtigen Meilenstein erreicht und 100% der wichtigsten Materialien für Textilien und Accessoires, etwa Daunen, Viskose und Baumwolle, aus nachhaltigeren Quellen bezogen, teilt Puma mit. Mehr als 97% des Leders, des Polyesters und der Kartonagen seien 2020 ebenfalls aus zertifizierten Quellen erworben worden.
Als nächsten Schritt will das Unternehmen Menge an recyceltem Material bei Textilien und Accessoires erhöhen. Bis 2025 sollen 75% des verwendeten Polyesters aus recycelten Quellen stammen. Als Teil dieses Bekenntnisses ist Puma der „Recycled Polyester Challenge“, einem Projekt der gemeinnützigen Organisation Textile Exchange, beigetreten.

„Unsere Nachhaltigkeitsstrategie zielt darauf ab, die größtmöglich positive Wirkung zu erzielen, damit unsere Kundinnen und Kunden wissen, dass sie ein nachhaltiges Produkt kaufen, wenn sie ein Puma-Produkt erwerben“, sagt Stefan Seidel, Head of Corporate Sustainability bei dem Herzogenauracher Unternehmen. „Wir werden auch weiterhin fest daran arbeiten, unserem Nachhaltigkeitsleitsatz ’Forever Better‘ gerecht zu werden.“
In diesem Jahr hat Puma nach eigenen Angaben mehrere Kollektionen mit einem besonderen Fokus auf Nachhaltigkeit lanciert. Bei der ReGen-Kollektion verwende man Abfallstoffe aus der Produktion und andere recycelte Materialien: Schnittreste aus Leder und Baumwolle und recycelter Polyester aus Plastikabfällen. Die Exhale-Kollektion, die gemeinsam mit Model Cara Delevingne entworfen wurde, bestehe aus recyceltem Polyester und der CO2-Fußabdruck, der durch die Produktion der Kollektion entsteht, sei ausgeglichen worden.
Die Produkte der First Mile-Kollektion, die erstmals 2020 auf den Markt kamen, sind laut Puma aus nachhaltigem Garn hergestellt, welches aus recyceltem Plastik gewonnen werde. In diesem Wiederverwertungsprozess würden auch Arbeitsplätze aufgebaut und Kleinstunternehmen in Taiwan, Haiti und Honduras unterstützt. 

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Petra Steinke / 18.05.2021 - 13:58 Uhr

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