„Bewusstsein schaffen“

Puma feiert den Pride Month

Das Sportunternehmen Puma möchte mit gezielten Aktionen das Bewusstsein für die Belange der LGBTQ+-Community schärfen. Auch eine Kollektion steht ganz im Zeichen der Regenbogenflagge.

Um die langjährige Bereitschaft des Unternehmens zu signalisieren, Menschen aller sexuellen Orientierungen und Gender willkommen zu heißen, wird die Fassade der Unternehmenszentrale in Herzogenaurach den ganzen Juni lang in Regenbogenfarben leuchten. Vielfalt und Inklusion seien ein wichtiger Bestandteil der Betriebskultur des Unternehmens, so Puma in einer Mitteilung.

Puma hat außerdem mit Model und LGBTQ+ Aktivistin Cara Delevingne die Forever Free Pride Kollektion kreiert. Es sei die bislang persönlichste Kollektion des Models, inspiriert von der Idee, dass man, um sein volles Potenzial auszuschöpfen, seine einzigartigen Eigenschaften hervorheben sollte. Das Unternehmen wird 20 % der Erlöse aus dieser Kollektion der Cara Delevingne Foundation, einem Projekt des Giving Back Funds, das LGBTQ+ Organisationen auf der ganzen Welt unterstützt, spenden.

Als Teil seines #Reform Programms arbeitet der Sportartikelhersteller nach eigenen Angaben bereits mit vielen LGBTQ+ Organisationen zusammen. Dazu gehören zum Beispiel das Trevor Project, eine Organisation, die sich für die Bekämpfung von psychischen Problemen und für die Selbstmordprävention bei Jugendlichen einsetzt, die britische Organisation Football v. Homophobia und Bagly, der ältesten von jugendlichen geleiteten LGBTQ+ Organisation in den USA.

In Deutschland wird Puma Räumlichkeiten in seiner Unternehmenszentrale bereitstellen, um DJ Auftritte für die virtuellen Pride Events in Nürnberg und Erlangen zu streamen. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit CSD Nürnberg.

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Laura Klesper / 31.05.2021 - 09:35 Uhr

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