Lieferkette bleibt massiv gestört

Schuhexporte aus Vietnam brechen ein

Der monatelange Lockdown in Vietnam hinterlässt tiefe Spuren. Die Schuhexporte des asiatischen Landes sind im September massiv zurückgegangen.

Anfang Oktober endete der harte Lockdown in Vietnam offiziell. Dennoch bleibt die Wirtschaft massiv von den weiterhin geltenden Maßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus betroffen. Unter anderem dürfen nur Geimpfte an ihre Arbeitsplätze zurückkehren. „Man kann nicht sagen dass der Lockdown beendet ist. Für unsere Gerberei im Süden von Vietnam hat sich die Lage nicht verändert, die Mitarbeiter schlafen die zwölfte Woche in der Fabrik. In Saigon konnten wir die Produktion wieder starten, allerdings mit nur 20% Kapazität. Keiner weiß außerdem, wie sich ein erneutes Ansteigen der Fallzahlen auswirken würden“, erklärt Uwe Hutzler, Geschäftsführer der Gerberei Isa Tan Tec, gegenüber schuhkurier.

Aktuelle Zahlen des vietnamesischen Schuhindustrie-Verbands Lefaso belegen die schwierige Lage der Hersteller in dem südostasiatischen Land. Demnach sind die Schuhexporte im September um 44% auf 700 Mio. Dollar eingebrochen. Bereits im August wurde ein Rückgang um mehr als ein Drittel verzeichnet.

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Helge Neumann / 13.10.2021 - 08:35 Uhr

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