Marktentwicklung im Schuhhandel

So entwickelten sich die September-Umsätze

Die Fashionbranche leidet unter der Corona-Krise. (Foto: Unsplash/Arturo Rey)
Die Fashionbranche leidet unter der Corona-Krise. (Foto: Unsplash/Arturo Rey)

Im September sind die Umsätze im Schuhhandel erstmals wieder gesunken. Regional gab es jedoch große Unterschiede in der Umsatzentwicklung. 

Nach drei positiven Monaten musste der Schuhhandel in Deutschland im September ein Minus verbuchen. Im August hatten die Unternehmen der Branche noch eine Umsatzsteigerung um 7,7% erzielen können. Im September wendete sich das Blatt jedoch. Handel kehrte damit in unruhiges Fahrwasser zurück. Bemerkenswert ist das Minus auch aufgrund der mäßigen Vorlage. So waren die Umsätze im September 2020 bereits um 4,6% zurückgegangen.

Einen nicht unerheblichen Einfluss dürfte die ungewöhnlich warme Witterung im zurückliegenden Monat gehabt haben. „Im Großen und Ganzen war der September zu warm, sehr trocken und sonnig“, meldete der Deutsche Wetterdienst. Das dürfte die Nachfrage nach Herbst/Winter-Ware negativ beeinflusst haben. Hinzu kamen die bekannten Probleme: Die Frequenz in vielen Innenstädte konnte sich in den vergangenen Monaten zwar erholen, das Niveau von 2019 wurde aber bei weitem noch nicht wieder erreicht. Vermutlich dürfte sich an dieser Situation erst mit dem Wegfall aller Corona-Beschränkungen und insbesondere der Maskenpflicht etwas ändern.

Regional konnten im September deutliche Unterschiede beobachten werden. So musste der Handel in der Mitte des Landes mit 9,9% das größte Minus hinnehmen. Dagegen konnten die Unternehmen im Norden und im Osten den Monat vergleichsweise zufriedenstellend abschließen.

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Helge Neumann / 15.10.2021 - 07:40 Uhr

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