Fransen – Ketten – Großformate

So sieht die Taschenmode im H/W 2021/22 aus

In einem rund 20minütigen Vortrag stellt Trendforscher Martin Wuttke die Taschentrends für H/W 21/22 vor. (Foto: Screenshot)
In einem rund 20minütigen Vortrag stellt Trendforscher Martin Wuttke die Taschentrends für H/W 21/22 vor. (Foto: Screenshot)

Trendforscher Martin Wuttke ist optimistisch: Die H/W-Saison 2021/22 werde von „der Lust auf Konsum geprägt sein“, sagt er in seinem Taschenmode-Vortrag anlässlich der ILM Virtual Order Show. Die wichtigsten Aussagen in Kürze.

„Wir stehen vor einer beruhigten Saison“, berichtet Martin Wuttke in seinem modischen Ausblick auf die Saison Herbst/Winter 2021/22. Die Taschenmode werde von Natur- und Cocooning-Looks geprägt sein. „Aber ich betone es: Ruhe alleine reicht nicht aus.“ Vor allem auch jüngere Leute sehnten sich nach Glanz, angezogeneren Outfits – und tollen neuen Taschenformen. „Die Lust auf Party wird kommen.“ Daher kämen nicht nur Beige oder Schlammweiß ins Spiel, sondern auch „Knackfarben“ wie Grün, Pink, Orange oder Rot.

Das Thema Cosyness prägt unter anderem mit weichen Puffer-Modellen „wie eine kuschelige Umarmung“ auch die Taschenmode. Nubuk- und Veloursoberflächen präsentieren sich in fluffigen Formen. Beutel und Hobos sind zentrale Formen.

Auch Retro-Modelle haben ihren Horizont nicht überschritten. So finden sich neben Flechtungen auch überlappende Patchwork-Aspekte weiter in den Kollektionen.

Fransen stünden für die große Outdoor-Welt. Wuttke spricht gar von einer „Fransen-Attacke“.
Außerdem: Black is back. So viele Schwarztöne habe es in der Mode lange nicht gegeben. Doch Schwarz müsse attraktiv gespielt werden. Kantige Formen seien eine Möglichkeit.

Im kommenden Herbst werden Gürtel außerdem wieder wichtiger, so Wuttke weiter. Er sollte als weiteres schmückendes Element des Outfits daher nicht unterschätzt werden. Dazu addieren sich volumige, groß gespielte, aber leichte Ketten. Wuttke wiederholte daher mehrmals, weil es so wichtig sei: „Es wir eine Kettensaison.“

 

Taschenmode vereint groß und klein

 

Ein ganz wichtiges Thema seien außerdem die neuen Großformate. Allen voran die neue Book Tote. Volumen sei ein Musthave, das in standfesten Modellen aber auch in Pillow-Bags umgesetzt werde. Doch kein Trend ohne Gegentrend: „Die Liebe zu den praktischen Winzlingen und Zweittäschchen ist ungebrochen“, so Martin Wuttke weiter und verweist auf das Angebot an Neck Bags und Smartphone-Taschen.

Die wahrscheinlich neueste Form für den Winter sei aber die Bananen-Tasche. Sie sei häufig butterweich und lasse sich vom Business-Bereich bis zur urbanen Mode spielen.
 

Login für Abonnenten
Sie möchten alle Inhalte lesen?
  • Website-Login
  • E-Paper-Zugang
  • Alle Newsletter
Tobias Kurtz / 07.03.2021 - 12:23 Uhr

Weitere Nachrichten