„Haben bis zuletzt gekämpft“

Supreme in München abgesagt

Die Behörden haben entschieden: Die Supreme Women/Men in München (15. bis 17. Februar) darf nicht stattfinden. Aufgrund der unsicheren Lage sei auch ein Ersatztermin nicht zu planen, teilen die Organisatoren mit.

Wochenlang habe man an Hygienekonzepten gearbeitet – vergeblich: „Die Behörden der Stadt München untersagen die Durchführung der geplanten Order-Plattform“, teilten die Veranstalter der Supreme Women/Men am 10. Februar mit.
Die Behörden hätten ihre Entscheidung damit begründet, dass sich die neue Virus-Variante B.1.1.7. auch im Stadtgebiet München verbreite und daher anzunehmen sei, dass diese mit einer erhöhten Fallsterblichkeit und einem signifikant erhöhten Übertragungsrisiko einhergehe. In Anbetracht der Internationalität der Veranstaltung, die eine hohe Reisetätigkeit voraussetze, werde die Veranstaltung daher nicht gestattet.

 

„Da keine zuverlässige zeitliche Aussage darüber existiert, wann Lockerungen in Bayern beschlossen werden, ist eine Planung unsererseits derzeit nicht möglich und vor allem nicht verlässlich. Wir bedauern, nach dem immensen Arbeitseinsatz des gesamten Teams diese Veranstaltung, die uns sehr am Herzen liegt, nicht durchführen zu dürfen“, so die Supreme Group. Man hoffe, dass in der Sommersaison wieder eine Veranstaltung möglich ist.
„Es trifft uns sehr, dass zwar der Großhandel in Bayern erlaubt ist – wenn auch mit gewissen Einschränkungen –, uns jedoch von der Regierung mit unserem Showroom-Konzept, welches in Düsseldorf sehr gut funktioniert hat, Steine in den Weg gelegt werden. Wir können wirklich sagen, dass wir alles versucht haben. Wir haben bis zuletzt gekämpft und kämpfen weiter“, so die Messeorganisatoren.

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Petra Steinke / 10.02.2021 - 18:34 Uhr

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