„Eine perfekte Erweiterung unseres Portfolios“

Warum Breuninger Konen kauft

Dr. Gabriele Castegnaro, geschäftsführende Gesellschafterin von Konen und Holger Blecker, Breuninger CEO. (Foto: Breuninger)
Dr. Gabriele Castegnaro, geschäftsführende Gesellschafterin von Konen und Holger Blecker, Breuninger CEO. (Foto: Breuninger)

Breuninger übernimmt die traditionsreiche Konen Bekleidungshaus GmbH & Co. KG mit ihren zwei Häusern in München und Luxemburg. Breuninger CEO Holger Blecker erläutert die Hintergründe.

Mit der Übernahme bekenne sich Breuninger zur erfolgreichen Zukunft des stationären Handels und zur langfristigen Ausrichtung seiner Unternehmensstrategie, teilt das Unternehmen auf Anfrage von schuhkurier mit. Durch den Erwerb von Konen erweitert Breuninger seine Präsenz von bisher 11 auf 13 Häuser ist mit Bram in Luxemburg erstmals auch stationär international vertreten. Holger Blecker, Breuninger CEO, erklärt dazu: „München als Weltstadt und bekannte Kultur- und Einkaufsmetropole sowie Luxemburg als attraktive internationale Destination waren schon lange Wunschstandorte für Breuninger. Konen als gewachsenes Familienunternehmen mit seinen zentralen Häusern in München und Luxemburg ist für uns eine Herzensangelegenheit und zugleich eine attraktive sowie perfekt passende Erweiterung unseres stationären Portfolios. Gemeinsam werden wir unser nationales und internationales Multichannel-Angebot spürbar und konsequent erweitern. Wir freuen uns daher sehr, Konen und Bram bald in der Breuninger Familie begrüßen zu können.“ Der Expansionsschritt sei Teil der langfristigen Wachstumsstrategie von Breuninger und der Investition in attraktiven, stationären Handel sowie dem hiermit einhergehenden Bekenntnis zu lebendigen und lebenswerten Innenstädten.

Dr. Gabriele Castegnaro, geschäftsführende Gesellschafterin von Konen und Mitglied einer der Gründerfamilien, sagt dazu: „Wir haben uns bewusst dazu entschlossen, unser Unternehmen an den Besten unserer Branche zu verkaufen und sind sehr glücklich über diesen Schritt. Breuninger glaubt wie wir fest an den stationären Handel. Wir sind uns kulturell sehr nah und verkörpern vergleichbare Kunden- und Mitarbeiterwerte. Wir sind dankbar, dass das bis heute Erreichte und die lange Jahre erfolgreich geführten Geschäfte nun von Breuninger in bester Weise fortgesetzt und weiterentwickelt werden.“

Der Abschluss der Transaktion steht unter dem Vorbehalt der üblichen Bedingungen einschließlich der kartellrechtlichen Freigabe. Über die finanziellen Details haben die beiden Parteien Stillschweigen vereinbart.

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Helge Neumann / 31.05.2021 - 15:02 Uhr

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