„Wachstum soll kurzfristig weiter beschleunigt werden“

Was plant Görtz online?

Görtz-Geschäftsführer Frank Revermann (Foto: Redaktion)
Görtz-Geschäftsführer Frank Revermann (Foto: Redaktion)

Görtz kann online stark wachsen. Damit das auch künftig so ist, starten die Hamburger „Görtz Connected“. Was steckt hinter der Strategie?

Vor einem Jahr startet Görtz eine eigene Online-Plattform. Nach einem Jahr besteht das Partnersortiment auf goertz.de nach Angaben des Schuhfilialisten aus Hamburg aus 40.000 angebundenen Artikeln von über 300 Marken. Somit werde das eigene Produktportfolio signifikant erweitert. Görtz konnte hierdurch ein Onlinewachstum generieren, das derzeit rund 90% zum Vorjahr beträgt. „Der Wachstumsrekord in unserem Onlinegeschäft ist nicht nur durch die Pandemie zu erklären. In unserer Unternehmensstrategie ist von jeher auch immer die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle vorgesehen, um auf veränderte Rahmenbedingungen reagieren zu können. Das hat unseren Onlineumsatz nun auch beflügelt“, so Frank Revermann, Geschäftsführer bei Görtz.

Startschuss für „Ship to Home“

In Zukunft will Görtz auf seine Strategie „Görtz Connected“ setzen. Dieser umfasst den Ausbau von goertz.de zur Handelsplattform und damit zur Öffnung des Onlineshops für Markenpartner aus dem Schuh-, Accessoire und Apparel-Bereich sowie die Vermarktung exklusiver Görtz-Marken auf externen Marktplätzen. Der Umsatz des Plattformgeschäfts am Onlineumsatz beträgt laut Görtz aktuell über 20%. Viele Plattformpartner seien in kürzester Zeit über Dienstleister wie Tradebyte angebunden worden. „Wir haben seit der Marktplatz-Erweiterung vor knapp einem Jahr die Besucherintensität auf goertz.de massiv gesteigert und sehr viele zufriedene Marktplatzpartner für uns gewinnen können. Dieses Wachstum soll kurzfristig weiter beschleunigt werden. Auch ein Ausbau der Sortimente über Schuhe und Accessoires hinaus ist in Planung“, erklärt Frank Revermann. Mit der geplanten Anbindung des „Ship to Home“ Projektes im vierten Quartal 2021 werde ein weiterer Digitalisierungs-Baustein im Omnichannel-Geschäft des Unternehmens finalisiert. Kundinnen und Kunden sollen in Zukunft Produkte aus der Filiale direkt zu sich nach Hause bestellen können.

 
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Helge Neumann / 29.06.2021 - 10:31 Uhr

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