„Wir sind weiterhin optimistisch“

Wolverine Worldwide trotzt Problemen

Der Peregrine ISO für Damen. (Foto: Saucony)
Der Peregrine ISO für Damen. (Foto: Saucony)

Der Schuhkonzern Wolverine Worldwide konnte im dritten Quartal trotz Problemen in der Beschaffung wachsen. Der Umsatz legte um ein Drittel zu.

Der Umsatz von Wolverine Worldwide ist im dritten Quartal, das am 2. Oktober endete, um 29,1% auf 636,7 Mio. Dollar gestiegen. Zu dem Unternehmen aus dem US-Bundesstaat Michigan gehören unter anderem die Marken Keds, Sperry, Merrell und Saucony. Unter dem Strich stand allerdings ein Verlust in Höhe von 0,8 Mio. Dollar, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Gewinn in Höhe von 21,7 Mio. Dollar erzielt werden konnte.

„Wir haben trotz der zunehmenden Probleme in der Lieferkette durch die Schließung von Fabriken in Vietnam und Verzögerungen in der globalen Logistik ein starkes zweistelliges Umsatzwachstum erzielt“, sagte Blake W. Krueger, Chairman und Chief Executive Officer von Wolverine Worldwide. Die Schuhmarke Merrell sei von den Werksschließungen in Vietnam am stärksten betroffen gewesen, konnte aber dennoch ein Wachstum im mittleren einstelligen Bereich erzielen. Saucony und Sperry erzielten beide ein Umsatzwachstum von über 40%. Die Störung der Lieferkette hatten im dritten Quartal nach Angaben von Wolverine Worldwide einen negativen Einfluss auf den Umsatz in Höhe von mindestens 60 Mio. Dollar.

„Die Nachfrage nach unseren Marken ist nach wie vor sehr stark, was sich in anhaltend starken Abverkaufstrends im Einzelhandel und einem robusten Auftragsbestand zeigt, der bis ins dritte Quartal 2022 reicht. Angesichts dieser Trends und der Zusammensetzung unseres Portfolios, das überdurchschnittlich stark auf Kategorien wie Wandern, Laufen und Arbeiten ausgerichtet ist, sind wir weiterhin optimistisch für die Zukunft“, so Blake W. Krueger.

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Helge Neumann / 15.11.2021 - 12:18 Uhr

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