Für Kunden in Mittel- und Westeuropa

Zalando plant Logistikstandort in Gießen

Der neue Zalando-Logistik-Standort wird mit einer modernen Photovoltaik-Anlage ausgestattet. (Foto: Zalando)
Der neue Zalando-Logistik-Standort wird mit einer modernen Photovoltaik-Anlage ausgestattet. (Foto: Zalando)

Der Berliner Onlinehändler will noch in diesem Jahr mit dem Bau seines vierten Logistikzentrums in Deutschland beginnen.

Mit einer Grundfläche von fast 100.000 qm und einer Mezzanin von rund 30.000 qm soll der Standort im hessischen Gießen das europäische Logistiknetzwerk von Zalando strategisch sinnvoll ergänzen. Das Logistikzentrum werde von Zalando selbst betrieben und schaffe mittelfristig rund 1.700 Arbeitsplätze in der Region, teilt der Onlinehändler mit. 
Die Bauarbeiten am neuen Logistikzentrum sollen voraussichtlich noch in diesem Jahr beginnen. Um eine schnelle Inbetriebnahme des Gebäudes zu gewährleisten, plane man einen manuellen Betrieb bereits ab 2023, so das Unternehmen. Dazu werden zunächst Teile des sogenannten Pick-Towers, in dem die Artikel gelagert werden, errichtet. Das Gießener Logistikzentrum wird nach seiner Inbetriebnahme Kundinnen und Kunden in Mittel- und Westeuropa, vor allem in Deutschland und den angrenzenden Ländern, beliefern. 

Geringer ökologischer Fußabdruck

Man habe sich auf der kontinuierlichen Suche nach geeigneten Standorten aufgrund mehrerer Faktoren für Gießen entschieden. Die zentrale Lage und Nähe zum bevölkerungsreichen Ballungsraum Frankfurt am Main sowie die gute infrastrukturelle Anbindung an die Autobahn A5 entsprächen dem Bestreben von Zalando, näher an seinen Kundinnen und Kunden zu sein.
Bei der Entwicklung des Standortes arbeitet der Onlinehändler mit der VGP Gruppe zusammen. Um den ökologischen Fußabdruck so gering wie möglich zu halten, soll das Logistikzentrum mit Photovoltaikanlagen ausgestattet werden und die Voraussetzungen für eine Green-Building-Zertifizierung erfüllen.
Zalando beliefert aktuell nach eigenen Angaben rund 45 Mio. Kundinnen und Kunden in 23 europäischen Märkten aus seinen 13 Logistikzentren in sieben Ländern. Zwei Logistikzentren in Madrid und Rotterdam wurden bereits dieses Jahr in Betrieb genommen. Die Arbeiten an weiteren Standorten in Polen und Frankreich sollen in Kürze beginnen. 

 
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Petra Steinke / 04.11.2021 - 11:29 Uhr

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