Strategie „Own the Game“

Adidas kauft Aktien zurück

Adidas feiert die Wiedereröffnung des Flagship-Stores in Berlin. (Foto: Adidas)
Adidas feiert die Wiedereröffnung des Flagship-Stores in Berlin. (Foto: Adidas)

Adidas startet ein neues mehrjähriges Aktienrückkaufprogramm. Das Unternehmen beabsichtigt, im ersten Quartal 2022 eigene Aktien im Wert von bis zu 1 Mrd. Euro zurückzukaufen.

Im Rahmen des neuen Programms plant das Unternehmen nach eigenen Angaben bis zum Jahr 2025 den Rückkauf eigener Aktien im Wert von insgesamt bis zu 4 Mrd. Euro. Unter Berücksichtigung des bereits im Jahr 2021 erfolgten Aktienrückkaufs in Höhe von 1 Mrd. Euro beabsichtigt das Unternehmen allein durch regelmäßige Aktienrückkäufe während des fünfjährigen Strategiezyklus der neuen Unternehmensstrategie Own the Game bis zu 5 Mrd. Euro an seine Aktionäre zurückzugeben. Ergänzt werden die Rückkaufaktivitäten durch die jährliche Dividendenausschüttung zwischen 30 und 50% des Gewinns aus fortgeführten Geschäftsbereichen.

Hohe Cash Returns seien ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensstrategie von Adidas, teilt der Sportartikelanbieter mit. Im Rahmen von Own the Game verfolge das Unternehmen das Ziel, bis 2025 einen signifikanten kumulativen Free Cashflow zu generieren. Ein Großteil davon – zwischen 8 und 9 Mrd. Euro – werde Adidas an seine Aktionäre zurückgeben. Zudem plant das Unternehmen den Großteil der Barerlöse aus der Veräußerung von Reebok nach dem Abschluss der Transaktion, der für das erste Quartal 2022 vorgesehen ist, an seine Aktionäre zurückzugeben.

Wie bei früheren Aktienrückkäufen beabsichtigt Adidas, den überwiegenden Teil der im Rahmen des Programms zurückerworbenen Aktien einzuziehen. Dadurch würden sich die Aktienanzahl sowie das Grundkapital entsprechend verringern.

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Helge Neumann / 10.01.2022 - 13:24 Uhr

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