Mode-Unternehmen führen Gebühren ein

BEVH sieht Ende der kostenlosen Retouren

Die Zahl der verschickten Pakete steigt. (Foto: petrebels/Unsplash)
Die Zahl der verschickten Pakete steigt. (Foto: petrebels/Unsplash)

„Schick’s zurück“ – das könnte künftig kostenpflichtig werden. Vor wenigen Tagen kündigte die Modekette Zara an, für Retouren Gebühren einführen zu wollen. Diesen Schritt war zuvor der japanische Modehändler Uniqlo gegangen.

Nachdem die Modeunternehmen Zara und Uniqlo Gebühren für Retouren angekündigt bzw. schon eingeführt haben, sieht der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel (BEVH) eine Trendwende im Mode-Onlinehandel. Man erwarte ein Ende der kostenlosen Retoure aufgrund der hohen Preise für Transport und Verpackung, so ein Sprecher des Verbandes gegenüber NTV.
Schon 2021 hatte der japanische Modehändler Uniqlo eine Rücksendegebühr von 2,95 Euro pro Paket eingeführt. Vor Kurzem hatte die Inditex-Tochter Zara angekündigt, eine Retourengebühr in Höhe von 1,95 Euro pro Paket einführen zu wollen. Laut EHI ist die Retourenquote in Deutschland mit bis zu 75% im europäischen Vergleich am höchsten. Bei Mode werde im Schnitt jedes zweite Paket zurückgeschickt.

Login für Abonnenten
Sie möchten alle Inhalte lesen?
  • Website-Login
  • E-Paper-Zugang
  • Alle Newsletter
Petra Steinke / 29.05.2022 - 20:57 Uhr

Weitere Nachrichten