HDS/L zum Ukraine-Krieg

„Das Schlimmste, was passieren kann“

Manfred Junkert, Hauptgeschäftsführer des HDS/L (Foto: Anka Bardeleben/HDS/L)
Manfred Junkert, Hauptgeschäftsführer des HDS/L (Foto: Anka Bardeleben/HDS/L)

In einem ersten Statement äußert sich Manfred Junkert, Hauptgeschäftsführer des HDS/L, zu den Entwicklungen in der Ukraine. 

„Ein Krieg ist immer das Schlimmste was passieren kann, vor allem für die direkt betroffenen Menschen“, so Junkert gegenüber schuhkurier. Die aus diesen massiven Unruhen resultierenden Folgen seien zum heutigen Zeitpunkt noch gar nicht absehbar. „Welche Folgen der Krieg für die Wirtschaft und für die Unternehmen der Schuhindustrie haben wird, ist daher aktuell schwer einzuschätzen. In den Betrieben herrscht eine große Unsicherheit. Wir machen uns natürlich Sorgen um die bislang sehr erfolgreichen Aktivitäten unserer Schuh- und Taschenhersteller in Russland. Und das zu einem Zeitpunkt, an dem es begründete Hoffnung gab, die Corona Krise langsam hinter sich zu lassen. Zu einem Zeitpunkt, an den wir glaubten, dass die Aussichten für dieses Jahr durchaus positiv wären.“

Einige deutsche Hersteller haben sich laut dem HDS/L-Hauptgeschäftsführer in der Ukraine engagiert und unterhalten dort Produktionskapazitäten. „Diese Hersteller denken in diesen schweren Zeiten nicht an wirtschaftliche Aspekte, sondern an die betroffenen Menschen. Wir alle hoffen, dass die Situation nicht weiter eskaliert mit noch dramatischeren Folgen für Europa.“

 
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Petra Steinke / 01.03.2022 - 16:15 Uhr

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