„Notwendige Investition in die Zukunftsfähigkeit“

Deichmann startet Neubau in Essen

So soll der Deichmann-Campus nach der Fertigstellung aussehen. (Grafik: Bloomimages)
So soll der Deichmann-Campus nach der Fertigstellung aussehen. (Grafik: Bloomimages)

Deichmann erweitert die Unternehmenszentrale in Essen-Schönebeck. Die Bauarbeiten haben Ende Januar begonnen.

Der neue Deichmann-Campus soll eine stimmige Gesamtkonzeption werden, die sich harmonisch ins städtebauliche Umfeld einbettet. Die Weiterentwicklung des Standortes der Deichmann erfolgt nach Unternehmensangaben bedarfsgerecht in mehreren Baustufen. Ziel sei hierbei ein funktionaler Komplex mit einer attraktiven Fassadenfront, der zu einer deutlichen Aufwertung des umliegenden Stadtgebiets führen werde. Der Begriff Campus soll hierbei für Modernität, Internationalität und Aufenthaltsqualität stehen. Mit der Erweiterung des Firmencampus möchte das Unternehmen die Weichen für die Zukunft stellen.

„Die Neugestaltung des Firmencampus ist eine notwendige Investition in die Zukunftsfähigkeit unseres Unternehmens. Gerade in schwierigen Zeiten wie diesen ist es wichtig, den Blick nach vorne zu richten und mit Weitsicht in Wachstum zu investieren. Darüber hinaus ist die Baumaßnahmen ein klares Bekenntnis zum Standort Essen, wo das Familienunternehmen auch seine Wurzeln hat. Der Stadtbereich wird durch moderne, architektonisch anspruchsvolle Gebäude und eine attraktive Grünanlage mit hoher Aufenthaltsqualität städtebaulich aufgewertet“, teilt ein Sprecher von Deichmann auf Anfrage von schuhkurier mit.

Als erste große Baumaßnahme wird seit Ende Januar ein altes Edeka-Gebäude auf dem Firmengelände an der Aktienstraße abgerissen, um an dieser Stelle einem neuen, modernen Gebäude Platz zu machen. In einer ersten Bauphase soll hier voraussichtlich ab Mitte März ein Atrium-Gebäude über fünf Geschosse mit ausreichend Abstand zur anliegenden Wohnbebauung entstehen. Der zentrale Haupteingang wird dabei direkt an die Aktienstraße als repräsentatives Unternehmens-Entree verlagert. Das Außengeländes des Areals soll hierbei als attraktive Parkanlage mit großzügigen Grünflächen und Ruhebereichen gestaltet werden. Die vorhandenen Fußwege und Verbindungen auf dem Areal werden für die Öffentlichkeit zugänglich bleiben. Der vorhandene Baumbestand soll weitgehend erhalten bleiben oder durch Neupflanzungen gemäß der Baumschutzsatzung kompensiert werden. Die Fertigstellung des Bauvorhabens ist für Herbst 2024 vorgesehen.

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Helge Neumann / 31.01.2022 - 12:29 Uhr

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