Erste klimaneutrale Produkte kommen

Deuter setzt sich Nachhaltigkeitsziele

Der Deuter-Hauptsitz in Gersthofen (Foto: Deuter)
Der Deuter-Hauptsitz in Gersthofen (Foto: Deuter)

Deuter arbeitet an seinem Stammsitz in Gersthofen seit Ende 2021 klimaneutral. Der Outdoor-Ausrüster will zudem seinen CO2-Fußabdruck auch in der Vorstufe verkleinern.

Deuter hat eine neue Nachhaltigkeitsstrategie verabschiedet. Eines der dort verankerten sechs Handlungsfelder befasst sich mit dem Klimaschutz. Der Rucksack- und Schlafsackhersteller aus Gersthofen hat sich nach eigenen Angaben zum Ziel gesetzt, an seinem Hauptstandort bis 2023 klimaneutral zu sein. Auch 25 Prozent der Kollektion sollen bis dahin klimaneutral hergestellt werden. Der Outdoor-Ausrüster arbeitet mit Climate Partner zusammen, um seinen CO2-Fußabdruck langfristig durch Reduktion und Kompensation zu verringern.

Größtes Potenzial sieht der Rucksackpionier in der Reduktion der Emissionen in der Vorstufe der Lieferkette. Hier arbeite Deuter zusammen mit langjährigen Partnern an Lösungen. Um auch im Produktdesign und der -entwicklung den Einfluss auf die Erderwärmung zu reduzieren, sollen Prozesse und Materialien mit klimagünstigeren Alternativen, wie recycelten Materialien, Spinndüsenfärbung etc., substituiert werden.

Auch die Langlebigkeit der Produkte trage zur Reduktion bei. Die Verlängerung des Produktlebenszyklus um 10 Prozent spare nicht nur 8 Prozent CO2, 10 Prozent Wasser und 9 Prozent Müll, sondern senke auch die Kosten des Ressourcenverbrauchs um 9 Prozent.

Neben der Reduktion des CO2-Abdrucks des Hauptstandortes durch bauliche und infrastrukturelle Maßnahmen würden alle Emissionen durch ausgewählte Sozial- und Klimaschutzprojekte kompensiert. Dadurch sei der Hauptstandort bereits seit Ende 2021 klimaneutral.

Auch seien die ersten klimaneutralen Produkte ab der Saison H/W 22/23 verfügbar. Beim Kauf eines Produktes aus der Pico, Kiki, Junior, Stepout, Overday und Overnite Serie werde die Menge der durch die Produktion und den Transport des Produktes freigesetzten Emissionen durch freiwillige Kompensation ausgeglichen. Darüber hinaus unterstützt Deuter die Klimaschutzinitiative Protect Our Winters (POW) Europe mit nachhaltigen Projekten.
 

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Tobias Kurtz / 20.01.2022 - 17:07 Uhr

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