Sneaker & Seventies

Die Steve Madden-Story

Seventies in Bonbonfarben (Modelle: Steve Madden)
Seventies in Bonbonfarben (Modelle: Steve Madden)

Glitzernde High Heels und Chunky Sneakers – die US-amerikanische Marke Steve Madden steht für junge Schuhmode und Accessoires. 

Die Siebziger sind zurück. Davon zeugen bonbonfarbene Pumps, eng anliegende Langschafstiefel und Sandalen mit verrundeten Kappen, Plateausohlen und enormen Blockabsätzen. Geht es nach den kreativen Machern von Steve Madden, wird die Lust auf Clubnächte und Parties nach der Corona-Pandemie auch der glamourösen Schuhmode Schub geben. Daneben gehören zu den Kollektionen der Marke aber auch Sneaker mit voluminösen Sohlen und in zahlreichen Farb- und Materialkombinationen. Zehentrenner, Booties und Slingpumps runden das variantenreiche Produktportfolio des US-Brand ab.
Hinter der Marke steht ein Mann mit viel Gespür für Schuhmode und das, was gerade „hot“ ist. Ein Mann, der auch Abgründe kennt und dem es gelang, aus einer Idee ein börsennotiertes Unternehmen zu machen. Seine Geschichte liest sich wie der amerikanische Traum. Mit nicht mehr als 1.100 Dollar auf der Bank soll Steve Madden im Jahr 1990 seiner Intuition gefolgt sein, indem er begann, Schuhe zu designen. So steht es in der Chronik des Unternehmens. Die ersten Modelle soll er aus dem Kofferraum seines Autos heraus verkauft haben. Es waren Schuhe, inspiriert von den Rockstars der Siebziger, klobig und voluminös.
Damit traf der Kreative den Nerv der Zeit. Was folgte, waren eine schnell wachsende Fangemeinde und der Aufstieg zur internationalen Trendmarke. Es folgten auch ein schmerzhafter Absturz und schließlich der Wiedereinstieg in die Firma. Als Schuhdesigner gewann Steve Madden mehrere Preise. „Was mich inspiriert, ist das, was ich auf den Straßen der Welt von New York bis London und darüber hinaus sehe. Ich hole mir meine Ideen und Inspirationen, indem ich mich auf den Straßen herumtreibe“, wird der Firmengründer auf der Homepage der Marke zitiert.

Seit 2016 bestand in Europa ein Joint Venture mit SPM. Die US-Amerikaner hielten dabei 50,1%, erwarben die restlichen 49,9% 2021 zurück und führen das Joint Venture nun in Eigenregie. CEO von Steve Madden Europe ist Patrick Bertens. Für 2022 und darüber hinaus gibt es konkrete Vorhaben. Man plane, „ein robustes Umsatz- und Gewinnwachstum zu erzielen“, so Edward Rosenfeld, Chairman und Chief Executive Officer von Steve Madden USA.
 

Das Steve Madden-Portrait ist in schuhkurier Ausgabe 12 erschienen. Hier geht es zum Artikel im ePaper. 

Login für Abonnenten
Sie möchten alle Inhalte lesen?
  • Website-Login
  • E-Paper-Zugang
  • Alle Newsletter
Petra Steinke / 23.03.2022 - 21:31 Uhr

Weitere Nachrichten

Schaufensterbummel auf der Königsallee in Düsseldorf bei Prange. (Foto: Redaktion)

Blick in die Schaufenster

Store-Check

Während der Pandemie haben sich die Menschen an bequeme Sneaker gewöhnt. Jetzt halten sie verstärkt Ausschau nach hochhackigen Schuhen, zeigt der Blick in die Schaufenster und auf Instagram.